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Aktuelle Meldungen von der Bürgerinitiative

"Batnight 2017": Auf den Spuren der Fledermäuse

Mit der BI die Nacht zum Tag gemacht

„Les Belles de nuit“, die „Schönen der Nacht“, werden sie in Fachkreisen liebevoll genannt. Gemeint sind Fledermäuse. Die, die mit ihren Ohren sehen, mit ihren Händen fliegen und mit bis zu 1100 Herzschlägen pro Minute durch die Dunkelheit rauschen.  In Deutschland sind vier Arten stark gefährdet, drei sind sogar vom Aussterben bedroht. Zwölf weitere sind gefährdet, stehen auf der Vorwarnliste oder es gibt nicht genug Daten, um Ihre Gefährdung genau einschätzen zu können.

Hauptursache für die Gefährdung der 25 heimischen Fledermausarten ist der Verlust von geeigneten Lebensräumen. Alte Baumbestände, die in ihren Höhlen und Ritzen vielfältigen Unterschlupf gewähren, verschwinden zunehmend. Aber auch Spalten an Gebäuden, auf deren Nutzung als Quartier einige unserer Fledermausarten angewiesen sind, gehen bei Sanierungen zunehmen verloren. Zudem reduziert der Einsatz von Pestiziden Insekten als Nahrungsmittel für Fledermäuse oder vergiftet die Tiere über die Nahrungskette selbst. Auf die Bedrohung aufmerksam machen und gleichzeitig die faszinierende Welt der Fledermäuse einmal hautnah erleben, war das Ziel der BI bei der 2. Batnight-Exkursion am 10.09.2017 rund um den Trassenwald.

Ausgestattet mit Fledermausdedectoren konnten die Kinder die Fledermausrufe bestimmtem und Fledermausarten zuordnen. Zwergfledermaus, Mückenfledermaus, Rauhautfledermaus, Großer Abendsegler wurden flatternd am Abendhimmel bzw. an der Fledermauskästen im Trassenwald identifiziert – und eine Große Hufeisennase flattert vorbei …auf ihrem Weg zu dem Winterquartier.

Ludwigshafen, September 2017


OB-Kandidatin Jutta Steinruck im Dialog mit der BI Trassenwald

Jutta Steinruck und Ortsvorsteher Günter Henkel haben am Samstag, 15. Juli 2017 den Trassenwald besucht. Im Gespräch mit der BI und interessierten Anwohnern wurden Perspektiven entwickelt und das weitere Vorgehen abgestimmt.


BI beteiligt sich an der Aktion "Saubere Stadt"

Auch im diesem Jahr beteiligte sich die BI „Rettet den Trassenwald“ an der Aktion „Saubere Stadt“, die vom Marketing-Verein der Stadt Ludwigshafen veranstaltet wurde. Am 1. April 2017 entfernte die BI Müll aus dem Trassenwald und entfernte am Trassenwaldrand Brombeersträucher.. Die BI „Rettet den Trassenwald" setzt sich seit fast 10 Jahren für den Erhalt und die Pflege dieses einzigartigen Grüngürtels in Friesenheim ein.

Ludwigshafen, 01. April 2017


 

Igel durchstreifen den Trassenwald

Mehrere Igel aus dem Trassenwald durchstreifen bei ihrer nächtlichen Futtersuche die Gärten der Anwohner der Merziger Straße. Damit die Igel ihren Winterschlaf heil überstehen, ist ein Mindestgewicht von 600 – 700 g notwendig. Sie werden deshalb mit speziellem Igelfutter versorgt, damit sie noch Gewicht zulegen. Ebenso wurde ein Igelhaus für den Winter gebaut, das bereits jetzt angenommen wird und tagsüber als Versteck dient.

Die Filme zeigen das muntere Treiben von den nächtlichen Besuchern.

 

 

Ludwigshafen, Oktober 2016


 

BI führt dringend notwendige Grünschnittarbeiten durch

Am Samstag, den 08.10.2016 hatten die Mitglieder der Bürgerinitiative einen weiteren Einsatz im Trassenwald. Im Mittelpunkt der Aktion stand diesmal der Fußweg zwischen Trassenwald und GirlassicPark, kurz Trassenwaldweg genannt.
Brombeeren und Brennnessel wucherten auf den Fußweg und behinderten Schulkinder, Kindergartenkinder und Fahrradfahrer. Mit „schwerem Gerät“ wurde der Weg wieder freigeschnitten und der Grünabfall in einen von der Stadtverwaltung aufgestellten Container entsorgt. Der Stadtverwaltung sei hiermit ganz herzlich für die Kooperation gedankt. Einen ähnlichen Einsatz plant die BI im nächsten Jahr an der Schwedler Straße.
Den vielen Helfern sei ganz herzlich gedankt!

Ludwigshafen, 08. Oktober 2016


 

Am 17. September 2016 war es wieder soweit:
Die Bürgerinitiative schafft was!
Die ursprünglich aus den USA stammende Idee, dass Bürger an einem Tag im Jahr gemeinsam einen freiwilligen Dienst für die Gemeinschaft verrichten, gibt es seit Jahren und ist international in vielen Staaten etabliert (Volunteer Day / Day of caring). An einem Freiwilligentag engagieren sich Menschen – Einzelpersonen, Familien, Gruppen, Firmen – gleichzeitig einen Tag lang freiwillig in gemeinnützigen Projekten verschiedenster Bereiche, beispielsweise im Bildungsbereich, für Kinder und Jugendliche, oder im Umweltschutz.
Bereits zum 5. mal seit 2008 beteiligte sich die BI „Rettet den Trassenwald“ am Freiwilligentag „wir schaffen was“ der Metropolregion, und das bei tollem Wetter und viel Spaß der 20 begeisterten Teilnehmern. Im Mittelpunkt in diesem Jahr stand für die Freiwilligen und Mitglieder der BI  das Projekt „Ein Heim für Fledermäuse.“ 5 Fledermauskästen hängen nun im Trassenwald und warten auf ihre Bewohner im nächsten Frühjahr.


 

Bürgerinitiative beteiligt sich am Tag der Artenvielfalt

Viel Spaß hatten heute am Tag der Artenvielfalt sieben Kinder und ihre Eltern im Trassenwald. Gab es doch mit Hilfe von Fernglas und Lupenbecher viel zu entdecken. So wurden alle möglichen Krabbeltiere und Pflanzen eingesammelt und fotografiert. Unter fachlicher Anleitung von Dominik Frank, Projekt Artenfinder in Rheinland-Pfalz, wurden alle in die Artenfinderdatenbank eingegeben und werden nun von Spezialisten eindeutig bestimmt. Das Ergebnis wird dann bald den Kindern mitgeteilt werden können, die schon begeistert warten.


Die BI beteiligt sich auch im Jahr 2016 an dem Ludwigshafener Kinderzukunftsdiplom

 

 

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Bürgerinitiative macht den Trassenwald winterfest

An zwei Samstagen im September und im Oktober trafen sich die Mitglieder der Bürgerinitative „Rettet den Trassenwald“, um im Trassenwald notwendige Grünschnittarbeiten an der Schwedlerstrasse durchzuführen sowie die im von der Bürgerinitative aufgehängten Nistkästen zu säubern. Dabei machten Sie eine interessante Entdeckung (siehe Bild), die besonders bei den jungen Helfern auf Interesse gestoßen ist: Offensichtlich konnten hier nicht alle Kohlmeiseneier ausgebrütet werden. Wir wünschen den Vogeleltern im nächsten Jahr mehr Erfolg.

Die Helfer schnitten im Trassenwald außerdem Pflanzen zurück, die die dort heimische und unter Artenschutz stehende blauflüglige Ödlandschrecke behindern. Die Aktion war Teil der Woche des bürgerschaftlichen Engagements, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck steht und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird.


 

Batnight 2015 im Trassenwald – Fledermäuse vor der Haustür

Meist werden sie nur als lautlose Schatten wahrgenommen, wenn sie auf ihrer wilden Jagd nach Insekten an uns vorbeihuschen. Die Rede ist von Fledermäusen, einer der geheimnisumwittertsten und faszinierendsten einheimischen Tiergruppen. In der breiten Öffentlichkeit ist nur wenig über den Alltag der Fledermäuse bekannt. Aber das Interesse ist riesig. Dieses Wissensbedürfnis zu befriedigen, war das Ziel der Fledermausschützer in der ersten Batnight im August 2015 im Trassenwald. Organisiert wurde sie von der Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald“, die sich für den Erhalt und die Aufwertung des Grüngürtels einsetzt.

Die Frühaufsteher unter den Fledermäusen sind die Großen und Kleinen Abendsegler. Sie tauchen bereits kurz nach Sonnenuntergang auf. Früher wurden sie deshalb auch als "Frühfliegende Fledermaus" bezeichnet. Wenig später folgen die Zwergfledermäuse. Die anderen Arten folgen meist erst, wenn es bereits dunkel ist. Und das bedeutet, dass sie ohne technische Hilfsmittel in der Regel nicht mehr beobachtbar sind.

Hilfsmittel Fledermausdetektor

Ausgestattet mit einem Fledermausdetektor schritten die Mitglieder der Bürgerinitiative am frühen Abend zur Tat. Die Ortungslaute der Fledermäuse sind für menschliche Ohren nicht hörbar. Das Manko des menschlichen Hörvermögens lässt sich aber recht gut mit sogenannten Fledermausdetektoren ausgleichen. Plötzlich werden die bis dahin lautlos dahinhuschenden Wesen zu regelrechten Schreihälsen. Man bekommt sogar mit, wenn eine Fledermaus ein Insekt ins "Zielradar" genommen hat. Während sie normalerweise etwa 10 Ortungslaute pro Sekunde ausstoßen, erhöht sich die Pulsfolge kurz vor dem Fang auf einige hundert.

Ergebnis überrascht

Schon im Jahr 2007 waren im Trassenwald auf Veranlassung der Bürgerinitiative hin die beiden Arten Zwergfledermaus und Rauhautfledermaus bestimmt worden. Groß war die Freude unter den Fledermausfans, als im August zusätzlich noch die Mückenfledermaus geortet wurde. Auch die Töne eines kleinen Abendseglers wurden erkannt, das Tier wurde aber nicht gesehen. Insgesamt ein schöner Erfolg und tolles Erlebnis an diesem Abend für die kleinen und großen Fledermausforscher sowie Ansporn für weitere Fledermauserkundungen im Trassenwald.

 


Die BI beteiligt sich an dem Zukunftsdiplom für Kinder

Das diesjährige Kinderzukunftsdiplom startet Ende Mai. Nun schon in der "zweiten Generation" haben Ludwigshafener Kinder die Gelegenheit, Ludwigshafen aus den verschiedenen Perspektiven zu erleben und zu erkunden. Sie können an vielen bekannten und weniger bekannten Orten in unserer Stadt ihr Wissen erweitern, kreativ sein und Spaß haben. Für nähere Informationen zur Veranstaltung der BI klicken Sie hier.


 

BI errichtet Insektenhotel im Trassenwald
Die BI hat in Eigenleistung ein Insektenhotel gebaut und im Trassenwald aufgestellt. Die ersten Besucher sind bereits eingetroffen.


 

BI beteiligt sich an der Aktion "Saubere Stadt"

Auch im diesem Jahr beteiligte sich die BI „Rettet den Trassenwald“ an der Aktion „Saubere Stadt“, die vom Marketing-Verein der Stadt Ludwigshafen veranstaltet wurde. Am 14. März 2015 entfernte die BI Müll aus dem Trassenwald. Einzelheiten über die vielen Einzelmaßnahmen und Aktivitäten dieses Projektes erfahren Sie hier. Die BI „Rettet den Trassenwald" setzt sich seit vielen Jahren für den Erhalt und die Pflege dieses einzigartigen Grüngürtels in Friesenheim ein.


Trassenwald im neuen Kinderstadtplan der Stadt Ludwigshafen
Fast 600 Kinder aus 23 Ludwigshafener Grundschulen haben im vergangenen Jahr an der Neuauflage des Ludwigshafener Kinderstadtplans mitgearbeitet In dem neuen Kinderstadtplan Ludwigshafen, ist der Grüngürtel zwischen der Stern- und der Industriestraße als Tipp von Kindern zum Spielen und Klettern ausgewiesen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kinder- und Jugendbüros im Bereich Jugendförderung und Erziehungsberatung der Stadt haben die Mädchen und Jungen bei ihren Streifzügen durch das Stadtgebiet begleitet. KOBRA, das Beratungszentrum für kommunale Kinder-, Jugend-, Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung, hat die Erstellung des neuen Kinderstadtplans übernommen und die Ideen der Kinder in die Stadtkarte übertragen.
weitere Infos - hier klicken

Auszug aus dem Kinderstadtplan

Ludwigshafen, März 2014 nach oben

 


 

Kommunalwahl 2014: Kommunalwahlkampf – SPD, FWG und Bündnis90/Die Grünen fordern den Erhalt des Trassenwaldes

Sowohl die SPD-Friesenheim als auch die FWG haben den Erhalt des Trassenwaldes als Wahlziel in ihr Programm aufgenommen. Für weitere Informationen zum SPD-Wahlprogramm - bitte hier klicken.

Informationen zum aktuellen Wahlprogramm der FWG Ludwigshafen-Friesenheim erhalten Sie hier.
Nähere Informationen zum Wahlprogramm von Bündnis 90/Die Grünen finden Sie hier.

Ludwigshafen, März 2014


Violetter Ölkäfer im Trassenwald bestimmt

Mitglieder der BI haben im Trassenwald den Violetten Ölkäfer identifiziert. Der Violette Ölkäfer oder Violette-Maiwurm (Meloe violaceus) ist ein  Käfer aus der  Familie der  Ölkäfer. Die Käfer werden 10 bis 32 Millimeter lang, die Weibchen werden dabei etwas größer als die Männchen. Ihr Körper ist gedrungen und blau bis violettblau, selten schwarzblau gefärbt. Kopf und Halsschild sind sehr fein punktiert mit matten Punktzwischenräumen. Die Ölkäfer ernähren sich von  Pollen. Die Larve leben ausschließlich  parasitisch, vor allem in den Nestern von solitären  Wildbienen. Die Weibchen legen dabei etwa 2.000 bis 10.000 Eier.
In Deutschland gilt der
violette Ölkäfer als gefährdet und besonders geschützt:  

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Friesenheimer Kinder erkunden den Trassenwald

Eine Gruppe Friesenheimer Kinder hat einen Ausflug in den Trassenwald gemacht und dort die Natur erkundet. Unter Anleitung von Mitgliedern der Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald“ zogen die Kinder an einem Samstag im Oktober mit ihren Lupengläsern los und sammelten Schnecken, Spinnen, Schaben und Schrecken. Nachdem die Tiere ausführlich begutachtet und bestimmt worden waren, ließen die Kinder ihre Funde wieder frei. Sie suchten und inspizierten die Vogelhäuschen, die von der Bürgerinitiative aufgehängt wurden und gepflegt werden. Die Bürgerinitiative hatte in Zusammenarbeit mit dem Girlassic-Park e.V., deren Freizeitgelände direkt an den Trassenwald grenzt, zu der Aktion eingeladen.

Ludwigshafen, Oktober 2013

Trassenwald mit eigenem Namensschild

Der zwischen der Sternstraße und der Industriestraße in Ludwigshafen-Friesenheim gelegene Trassenwald hat nun auch ein eigenes Namensschild. Die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald, die sich seit Jahren für den Erhalt und die Aufwertung dieses in der Innenstadt einzigartigen Ökosystems einsetzt, hat das Schild am südlichen Eingang zum Trassenwald an einen bereits bestehenden Pfahl angebracht. In der Gestaltung spiegelt sich die Arbeit der Bürgerinitiative wider. Das abgerundete Rechteck im Hintergrund stellt den Trassenwald dar, die weiche Form und die braun-grüne Färbung sollen den Naturcharakter betonen. Prominent zu sehen ist das Logo der Bürgerinitiative: die im Trassenwald heimische Kardendistel, deren Stacheln symbolisieren, dass die Bürger sich zur Wehr setzen. Der Stängel der Kardendistel, der unten aus dem Trassenwald-Rechteck hinausragt, stellt die Bereitschaft der Bürgerinitiative dar, mit allen Zielgruppen zusammenzuarbeiten.Der QR-Code bzw. die Webadresse gibt den Bürgern die Möglichkeit, sich mit Hilfe der Homepage umfassen der über die Problematik des Trassenwaldes zu informieren und mit den Mitgliedern der Bürgerinitiative per E-Mail oder über Facebook in einen Dialog zu treten.

Ludwigshafen, 03. Oktober 2013

Bürgerinitiative macht den Trassenwald winterfest

Mit tatkräftiger Unterstützung seiner jüngsten Mitglieder hat die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald am zweiten Septemberwochenende im Trassenwald gearbeitet. Kinder überprüften, ob die im Vorjahr aufgehängten Nistkästen von den Vögeln angenommen worden waren, und kamen zu einem positiven Ergebnis: Die Vögel hatten alle Nistkästen bezogen, einen nur als Schlafstätte, die anderen zum Nisten. Die Mitglieder der Bürgerinitiative reinigten alle Nistkästen, so dass aus Vogelsicht der nächste Frühling kommen kann. Die Helfer schnitten im Trassenwald außerdem Pflanzen zurück, die die dort heimische und unter Artenschutz stehende blauflüglige Ödlandschrecke behindern. Die Aktion war Teil der Woche des bürgerschaftlichen Engagements, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck steht.

14. September 2013

BI Trassenwald bei der bundesweiten Aktionswoche des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement

Die neunte bundesweite Aktionswoche des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) ist mit einer zentralen Auftaktveranstaltung erstmalig in der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei in Mainz eröffnet worden. Schirmherr ist Bundespräsident Joachim Gauck. Die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald war mit ihrem Sprecher Thomas Sanner in Mainz vertreten. Eindrücke von der Veranstaltung gibt ein Video unter diesem Link. Weitere Informationen finden Sie hier.

Ludwigshafen, 10. September 2013

Die BI Rettet den Trassenwald beteiligt sich an der Aktion „Engagement macht stark!“

„Engagement macht stark!“ – unter diesem Motto veranstaltet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) vom 10. September bis 21. September bereits zum neunten Mal die Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Als Startschuss der diesjährigen Kampagne wurde jetzt der Engagementkalender 2013 freigeschaltet. Ab sofort können dort Veranstaltungen eintragen werden, die im Rahmen der Aktionswoche 2013 stattfinden.

Nähere Infos - hier klicken

Aktion "Saubere Stadt 2013"

Rund 600 Teilnehmer an 13 Treffpunkten in 9 Stadtteilen haben sich für die Woche vom 8. bis 13. April zur Teilnahme an der Aktion „Saubere Stadt“ des Marketing-Verein Ludwigshafen angemeldet. Vorbildhaft hat sich wiederum die Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald“ zur gleichen Zeit für ein sauberes und gepflegtes Stück Natur in Friesenheim eingesetzt. Am Samstag, 13. April 2013, haben 10 Teilnehmer fleißig im Trassenwald gearbeitet.

Artenschutz im Trassenwald landesweit vernetzt

Die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald aus Ludwigshafen-Friesenheim engagiert sich in einem Artenfinder-Projekt in Rheinland-Pfalz. Sie stellte im November auf einem Symposium in Kusel den Trassenwald als artenreiches innerstädtisches Biotop vor. Das Symposium stand unter dem Thema „Qualitätssicherung bei der ehrenamtlichen Erfassung von heimischen Tier- und Pflanzenvorkommen“ und wurde von dem Naturschutzverband POLLICHIA veranstaltet. Kooperationspartner waren die Umweltverbände BUND und NABU sowie das rheinland-pfälzische Umweltministerium.

Die Bürgerinitiative kämpft für den Erhalt des zwischen der Industrie- und der Sternstraße gelegenen Grüngürtels in Friesenheim. Sie hat viele seltene und geschützte Arten im Trassenwald nachgewiesen, etwa die Blauflüglige Ödlandschrecke. Die Ergebnisse ihrer Tier- und Pflanzenkartierungen im Trassenwald gibt die Bürgerinitiative im Internet in einen Artenfinder (www.artenfinder.rlp.de) ein, so dass die Daten für die Einhaltung des Umweltschutzgesetzes zur Verfügung stehen können.

Die Initiative für den Artenfinder, der auch ehrenamtlichen Umweltschützern offen steht, haben die Umweltverbände vor knapp zwei Jahren ins Leben gerufen. Die übermittelten Daten werden fachlich geprüft, bevor sie an die Naturschutzbehörden weitergeleitet werden.

Präsident der Pollichia PD Dr. Hans Wolf-gang Helb im Gespräch mit Thomas Sanner Geschäftsführer der Pollichia Dr. Oliver Röller im Gespräch mit Thomas Sanner

Es summt und brummt im Trassenwald

Der Trassenwald in Ludwigshafen-Friesenheim bietet angesichts seiner innerstädtischen Lage für vergleichsweise viele Insekten ein wertvolles Rückzugsgebiet. Zu diesem Ergebnis kommt die Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz e.V. (GNOR), deren Mitglieder im Sommer auf der Suche nach bestimmten Insektenarten persönlich in den Trassenwald gekommen sind.

Die Liste der nachgewiesenen Arten im Trassenwald ist lang: Sieben Heuschreckenarten, zwei Ohrwürmerarten, sieben Wildbienenarten, zwei Grabwespenarten und eine Raubfliegenart konnten die Experten unter der Leitung von Alban Pfeifer identifizieren. Drei Tierarten finden sich sogar auf der Roten Liste gefährdeter Arten. „Besonders die Bienen Heriades crenulatus und Osmia spinolusa als Anzeiger eines wärmebegünstigen Klimas hätte man hier nicht unbedingt erwartet“, schreibt Pfeifer in der Oktober-Ausgabe der GNOR-Fachzeitschrift Fauna und Flora in Rheinland-Pfalz.

Der Frühling kann kommen

Seit Jahren beklagen Naturschützer, dass die Zahl der Vögel stark zurückgeht, auch in Ludwigshafen. Das gilt leider auch für den Trassenwald, der Grünfläche zwischen Sternstraße und Industrie-straße in Friesenheim. Die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald, die für den Erhalt und die Aufwertung des Biotops kämpft, hat deshalb den diesjährigen Freiwilligentag der Metropolregion nicht nur für Reinigungs- und Grünschnittarbeiten, sondern auch für den Vogelschutz genutzt. In Eigenleistung hat die Bürgerinitiative im Trassenwald sechs Vogelhäuschen angebracht, in denen nächstes Jahr hoffentlich Meisen und Baumläufer einziehen werden. Der Frühling kann also kommen, zumindest für die Vögel im Trassenwald.

Im Bild: Gregor Quarz auf der Leiter und Klaus Heitz

Trassenwaldbuch hält Einzug in verschiedene Bibliotheken

Der interessierte Leser findet das Trassenwaldbuch in gedruckter Form: - Stadtteilbücherei in Ludwigshafen-Friesenheim - Stadtarchiv der Stadt Ludwigshafen

- Pfälzische Landesbibliothek in Speyer.

Rang sechs unter den nachhaltigen Großstädten
Mannheim punktet unter anderem beim Radverkehr.
Mannheim gehört zu den sechs nachhaltigsten Städten Deutschlands.

Dies ist das Ergebnis eines Städte-Rankings Kieler Wirtschafts- und Sozialforscher im Auftrag des Magazins "Wirtschaftswoche" (Düsseldorf). Die Wissenschaftler der Kieler Ludwig-Maximilians-Universität, des alteingesessenen Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) und der IfW-Tochter Kiel Economics verglichen statistische Daten der 50 größten Städte Deutschlands nach 56 ökologischen, sozialen und ökonomischen Kriterien.Mannheim liegt damit im Gesamt-Durchschnitt weit vorn, noch vor München, Frankfurt/Main und Kiel (Plätze sieben bis zehn) und unmittelbar Stuttgart, Münster, Freiburg, Karlsruhe und Bielefeld (Plätze eins bis fünf). Schlecht schnitten Mönchengladbach, Hamm, Herne, Krefeld, Oberhausen und Gelsenkirchen (Plätze 45 bis 50) ab, die Nachbarstadt Ludwigshafen erreichte nur Platz 33, Heidelberg kommt in dem Ranking nicht vor. Zusammengefasst wurde das statistische Material der 56 Kriterien in den Kategorien Umwelt (Platz 36 für Mannheim), Energie/Verkehr (Platz 9), Humankapital (Platz 10), Soziales (Platz 5), Wirtschaftskraft (Platz 10) und Transparenz (Platz 4). Die Sozialforscher betrachteten dabei zum Beispiel die Daten zur Jugendarbeitslosigkeit, die in Mannheim mit 3,5 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt (8,8 Prozent) liege. Die Verschuldung der Stadt beträgt dagegen 2953 Euro je Einwohner, weit über dem Durchschnitt der betrachteten 50 Städte (1886 Euro pro Kopf). Demgegenüber steht allerdings eine überdurchschnittliche Wirtschaftskraft, die von den Kieler Wissenschaftlern mit 50 289 Euro pro Einwohner und Jahr beziffert wird (Durchschnitt der untersuchten Städte: 36 951 Euro jährlich). Nach wie vor problematisch stellt sich in der Kieler Untersuchung die Qualität der Mannheimer Luft dar, nämlich mit Platz 47 deutlich schlechter als im Durchschnitt. Dies, so die Wirtschaftswoche, liege vor allem an der zu hohen Belastung mit Feinstaub und Stickoxiden. Hier bestehe "hohes Verbesserungspotenzial". Lediglich bei der Ozonbelastung liegt Mannheim mit "nur" 13 Grenzwertüberschreitungen im Jahr leicht unter dem Durchschnitt von 14 Überschreitungen.

Der Ausdruck Nachhaltigkeit stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft, wo er bedeutet, dass in einem definierten Zeitraum im Wald nicht mehr Holz geschlagen werden darf, als auf natürliche Weise nachwachsen kann. In den 1980er Jahren wurde der Ausdruck "nachhaltige Entwicklung" im Zusammenhang mit der Agenda-21-Diskussion für eine neue Wirtschafts-, Umwelt- und Entwicklungspolitik geprägt, welche die Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt, ohne die Chancen künftiger Generationen zu beeinträchtigen. lang

Mannheimer Morgen, 19.06.2012

Patenschaft für Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald

Die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald hat beim Marketing-Verein Ludwigshafen die Patenschaft für die Grünfläche in Friesenheim übernommen. Damit verpflichten die Mitglieder sich, den zwischen der Sternstraße und der Industriestraße gelegenen Trassenwald regelmäßig zu säubern. Startschuss war die Teilnahme an der Aktion „Saubere Stadt“ am 24. März 2012. Innerhalb kurzer Zeit waren mehrere Säcke mit Abfall gefüllt. „Wir engagieren uns gerne gemeinsam mit dem Marketing-Verein in unserem Umfeld und hoffen, dass der Trassenwald noch lange als grüne Lunge in unserem Stadtteil erhalten bleibt“, sagte Thomas Sanner, der Sprecher der Bürgerinitiative. Die Bürgerinitiative setzt sich seit Jahren für den Erhalt und die Aufwertung des Trassenwaldes ein, der in einer Großstadt seinesgleichen sucht. Sie hatte sich gegründet, nachdem im Sommer 2007 neue Pläne der Stadtspitze zur Bebauung des Trassenwaldes bekannt geworden waren.

Ludwigshafen, 01. April 2012

18.11.2011 12:43 | Rubrik: Politik | Ort: Ludwigshafen am Rhein
Ludwigshafen/Metropolregion Rheinneckar
FWG: Stadteilrahmenplan für Friesenheim "Trassenwald" zu "Klimawald" aufwerten!


Angesichts der jüngsten Diskussion über die Folgenutzung des Friesenheimer GeBeGe-Geländes in der Sternstrasse fordert die FWG Stadtratsfraktion und die FWG Friesenheim die Stadtverwaltung auf, alle Schritte zur Erstellung eines "Friesenheimer Stadtteil-Rahmenplans" unter Bürgerbeteiligung (z.B. in Form von sog. Bürgergutachten) in die Wege zu leiten, anstatt Einzel-entscheidungen über Flächenfolgenutzungen zu treffen. Die Erstellung eines entsprechenden Rahmenplanes wurde bereits bei
der letzten Fortschreibung des Flächennutzungsplans seitens der Stadtverwaltung den Friesenheimer Ortsbeiräten in Aussicht gestellt.

In diesem Zuge muß auch ergebnisoffen diskutiert werden, ob der Trassenwald nicht zum "Klimawald" aufgeforstet werden könnte, da er für die Grünachse Roßlache-Ebertpark-Innenstadt als Trittsteinbiotop eineähnliche Bedeutung hat, wie das aktuell in Nieder-feld ausgewiesene"Klimawäldchen" für den Bereich Große Blies/Maudacher Bruch.  Das Sponsoring für den ersten neuen Baum in einem"Klima-Trassenwäldchen" wird die FWG Friesenheim gerne übernehmen.

Besuch derGrünen Jugend im Trassenwald:

Am  27.11.2011 trafen sich im Trassenwald Mitglieder der BI mit Vertretern der Grünen Jugend Ludwigshafen zu einer Ortsbesichtigung. Das Bild zeigt Dunya Ballout und Christine Baumann von der Grünen Jugend, Hans-Henning Kleb – Ortsbeirat Die Grünen und Thomas Sanner, Sprecher der BI im Meinungsaustausch .

Anfrage der SPD-Ortbeiratsfraktion Friesenheim an die Stadtverwaltung Ludwigshafen

 

Bürgerinitiative beteiligt sich an der größten bundesweiten Freiwilligenoffensive

Die Mitglieder der Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald“ trafen sich am Samstag, 24. September 2011und führten die alljährliche Reinigungsaktion im Trassenwald durch. Eingebunden war diese Aktion in die Woche des bürgerschaftlichen Engagements, die vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement veranstaltet wurde.

Bürgerinitiative beteiligt sich an der Aktion „Engagement macht stark“

Vom 16. bis 25. September veranstaltet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in diesem Jahr die Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Seit sieben Jahren ist die Aktionswoche die größte bundesweite Freiwilligenoffensive. Die Arbeit von mehr als 23 Millionen freiwillig Engagierten wird durch sie gewürdigt. „Engagement macht stark!“ ist das gemeinsame Motto aller Initiativen, Vereine, Verbände, staatlicher Institutionen und Unternehmen, die sich an der bundesweiten Woche aktiv beteiligen.

Auch in diesem Jahr unterstützen die Engagementbotschafter Ulrike Folkerts und Peter Maffay die Aktionswoche des BBE. Ein zentrales Anliegen des Bundesnetzwerks ist es, eine Kultur der Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements mitzuentwickeln und zu gestalten, um deutlich zu  machen, dass bürgerschaftliche Engagement und die aktive Beteiligung von möglichst vielen Menschen für eine Demokratie wichtig und unverzichtbar ist.

Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Schirmherr der Aktionswoche ist Bundespräsident Christian Wulff. Weitere Informationen über die Kampagne zur Aktionswoche finden Sie hier.

Die Mitglieder der Bürgerinitiative treffen sich am Samstag, 24. September 2011 um 10.00 Uhr, am Eingang Girlassic-Park und freuen auf zahlreiche Unterstützung aus der Nachbarschaft.

Auf Einladung der Bertelsmannstiftung ist die BI Rettet den Trassenwald seit 19.06.2011 auf der Webseite: www.bürger-beteiligung.de  vertreten. Nachfolgend die Einladungsmail im Original:

Sehr geehrte Damen und Herren, spätestens seit „Stuttgart 21“ sprechen alle über die Notwendigkeit von mehr und besserer Bürgerbeteiligung in unserem Land. Doch schon seit vielen Jahren sind zahlreiche große und kleinere Initiativen aktiv, um die Bürgerinnen und Bürger bei politischen Entscheidungen unmittelbar zu beteiligen.  Dazu zählt auch Ihr Projekt  " Trassenwald" ! Auch die Bertelsmann Stiftung ist seit vielen Jahren auf dem Feld der Bürgerbeteiligung  aktiv und setzt sich mit neuen Programmen für eine größere Beteiligung der BürgerInnen an politischen Entscheidungen ein. Sie möchte in der jetzigen Diskussion einen Beitrag leisten, um die vorhandenen Initiativen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit besser zur Geltung zu bringen, die vielfältigen Beispiele von Bürgerbeteiligung in Deutschland dokumentieren, Service und Ratschläge bieten und die Bürger ermutigen, sich selbst und zusammen mit anderen in die Politik einzumischen.  Zu diesem Zweck können sich ab sofort Bürger- und Beteiligungsinitiativen aus ganz Deutschland auf der Website www.bürger-beteiligung.de registrieren und in kurzen Portraits vorstellen. So können sie anderen Menschen und Gruppen in Deutschland zu zeigen, mit welchem Thema und Anliegen sie sich beschäftigen, wie sie arbeiten und Ihnen ein Forum  zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu bieten.  Wir möchten auch Sie gerne einladen, sich zu beteiligen und einen kurzen „Steckbrief“ Ihres Projektes auf dieser kostenfreien Website einzustellen. Um Ihre eigene Initiative zu beschreiben reichen wenige Minuten aus. Sie selbst werden dadurch einem größeren Kreis Interessenten besser bekannt und können sich umgekehrt mit anderen Initiativen, die für Sie interessant sind, vernetzen.

 Zusätzlich wird Ihre Homepage auf www.bürger-beteiligung.de verlinkt, da wir Sie gerne als gutes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement präsentieren würden. Gerne übernehmen wir auch den Einstellprozess für Sie. Eine kurze Benachrichtigung per E-Mail genügt und wir werden Ihr Logo hochladen und einen Link zu Ihrer Seite erstellen.
 Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Wir arbeiten als Kommunikationsagentur im Auftrag der Bertelsmann Stiftung mit an diesem Bürger-beteiligungs-projekt.  Mit freundlichen Grüßen  Maria Jee

Die BI hat von der Bertelsmannstiftung folgende Antwort erhalten:

Wirsindlu.de,3. Mai 2011

Reinigungsaktion im Trassenwald 26.03.2011

Die Bürgerinitiative beteiligte sich an der Aktion „Saubere Stadt“, die vom Marketing-Verein der Stadt Ludwigshafen veranstaltet wurde. Die BI entfernte mit einigen Helfern Müll aus dem Trassenwald. Die BI ist in Gespächen mit der Stadtverwaltung mit dem Ziel der Patenschaft für den Trassenwald.

Tierische Kostbarkeiten in der Stadt

Die Stadt ist von Menschen für Menschen gemacht. Dennoch leben hier neben uns Zweibeinern Tausende an Tieren, die sich trotz Lärm, Betonwüsten und Autoabgasen häuslich niedergelassen haben. Sei es im Mauerwerk der Häuser oder in einem der zahlreichen Vor- oder Schrebergärten bzw. Parkanlagen finden viele Tiere eine Nische. Diese kleinen Biotope tragen alle mit dazu bei, dass die Stadt ihren tierischen Bewohnern ein kleinräumiges, vielfältig gestaltetes Angebot zu bieten hat.
In der Stadt leben oft mehr Tierarten als im angrenzenden ländlichen Raum. Unter den tierischen Städtern sind nicht nur altbekannte Nachbarn zu finden, wie Tauben, Amseln oder Elstern, sondern mittlerweile auch seltene Tierarten.
Dabei handelt es sich nicht nur um sogenannte "Kulturfolger" wie Tauben, Amseln oder Ratten, die sich von den Abfällen der Zivilisation ernähren, sondern auch Wildtiere, die von Natur aus den Menschen meiden. Dennoch ziehen sie inzwischen unsere Metropolen dem Leben auf dem Lande vor. So finden Fuchs, Fledermäuse, Marder, Igel, Saatkrähe, Sperber und zahlreiche Insekten in der Nähe menschlicher Behausungen ihren Platz zum Leben.

wirsindlu

 

Der Trassenwald nach der Fällaktion

Der Trassenwald, der seinen Namen einer vor Jahrzehnten geplanten, aber nie gebauten Ringstraße um Ludwigshafen verdankt, ist eine grüne Oase zwischen Sternstraße und Industriestraße (an der Grenze von Friesenheim zu Oggersheim). Die Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald“ setzt sich seit Jahren für den Erhalt und die Aufwertung dieses Ökosystems ein, das in einer Großstadt seinesgleichen sucht. Sie hatte sich gegründet, nachdem im Sommer 2007 neue Pläne der Stadtspitze zur Bebauung des Trassenwaldes bekannt geworden waren. In der Tat konnte die Bebauung der 10.000 Quadratmeter großen Fläche bislang verhindert werden. Im Frühjahr 2011 hat der Trassenwald aber ein neues Gesicht bekommen, das noch längst nicht jedem gefällt. Die Stadt Ludwigshafen ließ rund 60 der insgesamt 160 Bäume fällen und Dutzende weitere radikal zurückschneiden. Begründung: Die Verkehrssicherheit muss gewahrt bleiben. Ergebnis: Der Trassenwald ist viel lichter geworden. Viel augenfälliger ist eine weitere Veränderung: Der einst bei Spaziergängern und Kindern beliebte Trassenwald ist praktisch unbegehbar geworden. Die Stadt hat den Durchgang gezielt durch quer liegende Baumstämme blockiert und die abgeschnittenen Äste zu großen Wällen aufgetürmt, aus denen sich so genannte Benjes-Hecken ( Infos über Benjes-Hecken -hier klicken) mit Lebensräumen für Vögel und andere kleine Tiere entwickeln sollen. Begründung der Stadt: Aus Sicherheitsgründen sollen Spaziergänger aus dem Trassenwald ferngehalten werden, die Natur soll sich, unterstützt durch die Benjes-Hecken, ungestört entwickeln. Die Bürgerinitiative ist froh, dass es den Trassenwald nach wie vor gibt. Wie viele andere Anwohner auch bedauert sie es aber sehr, dass er nun nicht mehr begehbar ist. So manche Fragen bleiben offen:

  • Warum wird die radikale Fällaktion mit Verkehrssicherheit begründet, wenn die Menschen am Ende doch außen vor bleiben müssen? Ist es für die Natur sinnvoll, einfach Schnittgut aufzutürmen oder handelt es sich nur um eine billige Alternative zur Entsorgung? Experten (weitere Infos - hier klicken) empfehlen, für eine optimale Wirkung gezielt Sträucher zwischen das Schnittgut zu pflanzen. Das ist im Trassenwald nicht passiert.
  • Warum bringt die Stadt das Geld für die Fällaktion auf, lehnt aber die Unterstützung der Bürgerinitiative für die Aufwertung der Grünfläche ab?

Die Bürgerinitiative jedenfalls will weiter für den Trassenwald da sein. Sie ist inzwischen ein gemeinnütziger Verein und hat mehr als 2500 Unterschriften für den Erhalt des Trassenwaldes gesammelt. Dieser ist keine isolierte Grünfläche, sondern Teil eines großen ökologischen Lebensraumes, der sich vom Ebertpark, dem Friedhof und dem Trassenwald über die Sternstraße hinweg zu den Kleingärten und den Willersinnweihern erstreckt.

Beigeordneter Klaus Dillinger zum Gespräch im Trassenwald

Der Beigeordnete der Stadt Ludwigshafen für Bau, Umwelt, Verkehr und WBL, Klaus Dillinger, Ortsvorsteher Prof. Carlo Saxl und der Sprecher der Bürgerinitiative, Thomas Sanner, haben sich am Donnerstag, 18. November 2010, im Trassenwald zum Meinungsaustausch getroffen. Auslöser war die Baumbestandsaufnahme, die möglicherweise zu einem massiven Eingriff in den Baumbestand führt.

Die Gesprächspartner vereinbarten, das Ergebnis der Baumanalyse abzuwarten und sich vor dem Beginn möglicher Aktivitäten erneut zu beraten. Die BI übergab Klaus Dillinger und Carlo Saxl die folgende Präsentation. Die BI wünscht sich einen konstruktiven Dialog mit der Stadtverwaltung und allen politischen Parteien.

 

Massiver Eingriff in das Ökosystem Trassenwald geplant

Am Montag, 8.11.2010, hat ein externes Institut in Auftrag des Grünflächenamtes im Auftrag der Stadt Ludwigshafen eine Baumbestandsaufnahme im Trassenwald durchgeführt. Nach unserer Interpretation der aufgebrachten Markierungen ist davon auszugehen, dass ca. 81 Bäume auszuschneiden und ca. 55 Bäume zu fällen sind.Die Bürgerinitiative hat daraufhin Kontakt zu den im Ortsbeirat vertretenen Parteien aufgenommen. Weitere Informationen werden in Kürze folgen.

Pflanzenraritäten am Oberrhein - Beispiele aus Ludwigshafen/Mannheim ist ein Buchprojekt, das die langjährigen floristischen Beobachtungen des Autors exemplarisch für eine breite interessierte Öffentlichkeit zusammenfasst. Teile davon wurden in den letzten Jahren in verschiedenen Serien in der Zeitung „Die Rheinpfalz“ veröffentlicht.

Es wendet sich an pflanzen- und naturinteressierte Personen, die nicht unbedingt floristische Vorkenntnisse haben müssen. Vielmehr will das Buch möglichst vielen Bewohnern des Großraums Mannheim/Ludwigshafen einen ausgewählten Teil ihrer botanischen Besonderheiten nahe bringen, wobei der Autor auf unterschiedliche Aspekte der Pflanzen eingeht. Im Format 20 x 22 cm werden auf ca. 160 Seiten besonders seltene und bemerkenswerte Pflanzen vorgestellt. Das Werk enthält neben leicht verständlichen Texten ca. 160 Farbfotos von Pflanzen, von denen zum Teil sonst kaum oder nur sehr selten Abbildungen im deutschsprachigen Raum zu finden sind. Darüber hinaus werden in vielen Fällen konkrete Hinweise gegeben, wo diese Arten zu beobachten sind. In dem vorliegenden Buch wird der italienische Aronstab im Trassenwald beschrieben.

POLLICHIA Verein für Naturforschung und Landespflege e.V.

Verleihung des Bürgerpreises 2010

Am 30. September 2010 wurde im Mannheimer Congress Center der Bürgerpreis 2010 der Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar verliehen. Vertreter der BI "Rettet den Trassenwald nahmen der Feier teil. Unter den ausgestellten Bildern des Freiwilligentages vom 18. September 2010 wurde unsere Aktion präsentiert

Der 2. Freiwilligentag in der Metropolregion Rhein-Neckar am 18. September 2010

Die BI "Rettet den Trassenwald" beteiligte sich wiederum auch dieses Jahr an dem Freiwilligentag in der Metropolregion. Viele Teilnehmer aus verschiedenen Stadtteilen und Teilnehmer außerhalb Ludwigshafens führten Grünschnittarbeiten und Aufräumaktionen im Trassenwald durch.

 

Der 2. Freiwilligentag in der Metropolregion Rhein-Neckar

Am 18. September 2010 findet in der Metropolregion Rhein-Neckar der zweite Freiwilligentag statt. Die BI „Rettet den Trassenwald“ beteiligt sich erneut an dieser Aktion.

Stellungnahme der Stadt zur Anfrage der Fraktion der Freien Wählergruppen Ludwigshafen

In der letzten Sitzung des Ortsbeirates Friesenheim wurde seitens der FWG auf mögliche Gefährdungen im sog. "Trassenwald" durch Baumarbeiten bzw. fehlerhafte Angaben im Ludwigshafener Kinderstadtplan hingewiesen.

Hierzu bitten wir Sie um schriftliche Beantwortung der nachfolgenden Fragen:

1) Gehen aufgrund der Tatsache, dass der "Trassenwald" bisher im Kinderspielplan als "Treffpunkt zum Spielen - mit Kletterbaum" ausgewiesen wurde, nach den jüngsten Baumrückschnitten Gefährdungen für Kinder und Jugendliche durch das am Boden liegende Holz aus ? Welche möglichen Sicherungsmaßnahmen wird die Stadtverwaltung ergreifen, um eine Gefährdung der genannten Personengruppe auszuschließen ?
Der Sprecher des Vereins BI Trassenwald, Herr Thomas Sanner, hat bereits erklärt, daß er gerne bei einem Vor-Ort-Termin die Vertreter der Stadt auf gefährliche Stellen hinweisen würde.

2) Warum mußten die Baumpflege-Maßnahmen während der Brutzeit von Vögeln durchgeführt werden, obwohl die nun behandelten Bäume dem Sturm "Cynthia" im Februar 2010 Stand gehalten hatten ?

3) Wie sah im konkreten Fall die interne Abstimmung zwischen der unteren Landespflegebehörde und dem Bereich Grünflächen/Friedhöfe zwecks Genehmigung des Baumrückschnitts aus ?

Anfrage der Grünen/Bündnis 90 Ludwigshafen zu den Baumfällungs- und Baumschnittaktivitäten im Trassenwald

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse,
wir bitten Sie, folgende Anträge auf die Tages-ordnung der Umweltausschusssitzung am 16.06.2010 zu nehmen:
...
Dem Umweltausschuss wird über die Baumfällungs- und Baumschnittaktivitäten der Stadtverwaltung im sog. Trassenwald berichtet. Auch das grundsätzliche vorgehen bei solchen in der Brutzeit stattfindenden Maßnahmen soll erläutert werden.

Antwort der Stadtverwaltung

Zu Ihrer Anfrage kann ich Ihnen folgende Auskünfte geben:
...

Baumfällungen im Trassenwäldchen

Ein ausführlicher Bericht erfolgte im Stadtrat.
Der sog. Trassenwald wurde von Kindern im Kinderspielplan als„Treffpunkt zum Spielen – mit Kletterbaum“ ausgewiesen. Dieser Kinderspielplan stellt u. E. eine Wunschliste der Kinder in Ludwigshafen dar ohne rechtlichen Hintergrund. De facto handelt sich bei der Fläche des Trassenwaldes um ein unbebautes Grundstück, welches sich im Laufe der Zeit aus einer Brachfläche zum sog. Trassenwald entwickelt hat.
Die Fläche wird durch den Bereich Grünflächen und Friedhöfe weder als Spielfläche kontrolliert noch als Grünfläche behandelt. Arbeiten und Kontrollen erfolgen nur auf speziellen Antrag, bzw. Auftrag.
Bei den zuletzt durchgeführten Baumschnittarbeiten handelte es sich, wie bereits bekannt, um reine Sicherungsmaßnahmen gegenüber den angrenzenden
Grundstücken. In Anbetracht der Tatsache, dass die Schnittmaßnahmen noch in der schon begonnenen Brutzeit durchgeführt wurden, veranlasste der Bereich das Schnittholz vor Ort zu belassen im Sinne des Naturschutzes.

Die durchgeführten Baumpflegemaßnahmen mussten  durchgeführt werden, weil die zu behandelten Bäume durch den Sturm Cynthia bereits vorgefährdet waren: Neigung zu den benachbarten Wohngrundstücken, sichtbare Risse im Boden“, welche darauf hinwiesen, dass der Wurzelteller sich während des Sturms angehoben hatte.

Aufgrund der bestehenden Verkehrsgefahr wurden die Arbeiten zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit ohne vorherige Rücksprache mit der unteren Naturschutzbehörde aber unter Berücksichtigung des seit 01.03.2010 geltenden Bundesnaturschutzgesetzes gemäß § 39, Abs. 5
ausgeführt. Im Nachhinein wurde der Sachverhalt mit derunteren Naturschutzbehörde besprochen.

 

06.06.2010, Ortsbegehung im Trassenwald Teil 2

Am 06. 06. 2010 trafen sich im Trassenwald Mitglieder der SPD-Fraktion des Ortbeirates Friesenheim zu einer Ortsbe-sichtigung. Die BI informierte über den Zustand des Trassenwaldes nach der Baumfällaktion und -pflegeaktion des Grünflächenamtes. Das Bild zeigt Günther Henkel und Christian Schreider und Mitglieder der Bürgerinitiative im Gespräch.

02.06.2010, Ortsbegehung im Trassenwald Teil 1

Am 02. 06. 2010 trafen sich im Trassenwald Mitglieder des Stadtrates und des Ortsbeirates Friesenheim zu einer Ortsbesichtigung. Die BI informierte über den Zustand des Trassenwaldes nach der Baumfällaktion und -pflegeaktion des Grünflächenamtes. Das Bild zeigt Dr. Bernhard Braun - Stadtratsfraktion Die Grünen; Christian Ehlers - FWG-Stadt-ratsfraktion, Hans-Henning Kleb – Ortsbeirat Die Grünen und Mitglieder der Bürgerinitiative im Meinungsaustausch.

03.04.2010, Reinigungsaktion im Trassenwald

Die Bürgerinitiative beteiligte sich an der Aktion „Saubere Stadt“, die vom Marketing-Verein der Stadt Ludwigshafen veranstaltet wurde. Die BI entfernte mit einigen Helfern Müll aus dem Trassenwald. Sie kämpft seit Jahren für den Erhalt des Grünstreifens am Randevon Friesenheim.

 

Die Aktion „Saubere Stadt“ in den Osterferien

Nicht nur Ostereier suchen, sondern auch Straßen und Plätze von allerlei Müll und Unrat befreien, das haben sich während den Osterferien verschiedene Institutionen und Bürger im Rahmen der Aktion „Saubere Stadt“ des Marketing-Verein Ludwigshafen vorgenommen. So werden am Samstag, 3. April 2010, die Bürgerinitiative "Rettet den Trassenwald" in Friesenheim und das Kinderhaus am Ebertpark ihre Reinigungsaktionen durchführen. Bislang haben sich über 2.700 Personen zu den 62 Treffpunkten angemeldet. „Der Trassenwald ist ein einzigartiges Ökosystem in zentraler Lage, das einen Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen bietet. Dies gilt es zu erhalten und zu pflegen. Wir freuen uns, dass sich bei unseren regelmäßigen Reinigungsaktionen im Rahmen der Aktion `Saubere Stadt´ des Marketing-Vereins viele Helfer beteiligen und somit ein Zeichen setzen“, so Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Trassenwald, gerne sind weitere Bürger zur Teilnahme erwünscht.

„Die Kleinsten werden schon frühzeitig für ihre Umwelt und den sachgerechten Umgang mit Müll sensibilisiert“, erklärt Silke Schompeter-Yapici vom Kinderhaus Ebertpark. „Dies hat oft auch Vorbildcharakter für die Erwachsenen“, so die Erzieherin der Kindertagesstätte, deren Kinder sich schon seit Jahren regelmäßig mit großer Freude und Eifer an der Aktion beteiligen.

Für Dienstag, 6. April, ab 10 Uhr, planen rund 40 Hortkinder, Erzieherinnen und Eltern der Kindertagesstätte Melm in Oggersheim öffentliche Straßen und Plätze rund um die Einrichtung zu reinigen. „Bewaffnet mit Handschuhe, Müllsäcken und Zangen gehen alle gemeinsam los um auch hier ein Vorbild für andere zu sein“, so Georgia Zwingenberger von der KTS. „Neben dem Spaß an der Aktion gibt es auch immer wieder Überraschungen, was so alles im Straßengraben oder unter Büschen abgelegt wurde“, ergänzt ihre Kollegin Ruth Meyer-Seitz. Am selben Tag wird es bunt und kreativ im Westend: Die Straßensozialarbeit und das Soziale Stadt-Büro planen zusammen mit „ihren“ Jugendlichen für den Nachmittag eine Malaktion von Mülltonnen-Aufbewahrungscontainern in der Friedrich-Lux-Straße.

Am darauf folgenden Samstag, 10. April, wird die SPD der Pfingstweide unter Leitung des Ortsvorstehers Udo Scheuermann die Gelände um Zu- und Ausfahrten des Stadtteils reinigen. „Leider gibt es immer noch Zeitgenossen, die während der Autofahrt ihren Müll durch das Fenster entsorgen, ich hoffe das dies künftig weniger der Fall sein wird“ so der Ortsvorsteher. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Gemeinschaftshaus, wo von aus ein Fahrdienst zu den Reinigungsorten eingerichtet wird. „Gerne sind weitere Bürgerinnen und Bürger willkommen. Zum Abschluss gibt es einen Imbiss und Getränke“ so Scheuermann.

Am gleichen Tag geht es auch im Stadtteil West rund. Hier wird die IG West zusammen mit dem Bürgertreff West, unter Leitung des Ortsvorstehers Antonio Priolo die Aktion „Sauberes West“ durchführen. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Wendeschleife in der Waltraudenstraße. „Aufgerufen zur Teilnahme sind alle Bürgerinnen und Bürger, ob groß oder klein zum gemeinsamen Großputz im Stadtteil“ so der Ortsvorsteher. Zum Abschluss gibt es einen kostenlosen Imbiss.

Als Dankeschön gibt es für jeden Teilnehmer ein Helfergeschenk. Alle aktiven Helfer nehmen zudem an einer großen Verlosung unter allen Teilnehmern der Frühjahresaktion teil. Aktiv Mithelfen können alle Bürgerinnen und Bürger, von Klein bis Groß. Vorab - Anmeldungen sind nicht notwendig. Das komplette Reinigungs-Equipment wird durch den Bereich Entsorgungsbetrieb und Verkehrstechnik der Stadtverwaltung Ludwigshafen bereit gestellt. Partner der Aktion sind außerdem GAG, LUWOGE, TWL, Die RHEINPFALZ, OBI-Baumarkt und der Globus Ludwigshafen.


Weitere Infos zur Aktion beim jeweiligen Ansprechpartner, beim Marketing-Verein Ludwigshafen, E-Mail: steffl@lukom.com und unter marketing-ludwigshafen.de.

12.09.2009, Reinigungsaktion im Trassenwald

Die Bürgerinitiative führte am 12. September 2009 die alljährliche Herbstaktion im Trassenwald und entfernte mit einigen Helfern Müll und schnitt die Büsche zurück, damit ein ungehinderter Zugang zum Trassenwald möglich ist. Die Bürgerinitiative kämpft seit über 2 Jahren für den Erhalt des Trassenwaldes.

 

05.05.2009, Eva Lohse in Friesenheim
Dr. Eva Lohse kam gern zum Bürgergespräch in das Parrheim St. Gallus in Friesenheim.

.... Die neue Wohnungsbaupolitik der OB zugunsten von Häuslebauern beunruhigte dagegen die BürgerInitiative Trassenwäldchen. Sie zöge es vor, wenn das so genannte „Trassenwäldchen“, ein unbebautes Stück Land zwischen Schwedler- und Sternstraße, als Grünfläche erhalten bliebe, statt Ein- und Zweifamilienhäusern zu weichen. Zur Sorge bestünde kein Anlass, meinte die Oberbürgermeisterkandidatin, in nächster Zeit werde auf diesem Gebiet nicht gebaut.

Link zur CDU-Friesenheim

Trassenwald vorerst gerettet 
Bürgerinitiative setzt Engagement für Grüngürtel in Friesenheim fort

Die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald hat mit Erleichterung auf die Ankündigung der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse reagiert, den Grüngürtel zwischen Sternstraße und Industriestraße vorerst nicht zu bebauen. „Wir freuen uns, dass unser Einsatz erfolgreich war und die Stadt von ihren Bauplänen Abstand nimmt“, erklärte der Sprecher der Bürgerinitiative, Thomas Sanner. Frau Lohse hatte zuvor auf einem Treffen mit Friesenheimer Bürgern erklärt, sie glaube nicht, dass der Trassenwald in den nächsten Jahren bebaut werde. Die Menschen dort wollten dies offenbar nicht.

„Wir wünschen uns nach wie vor ein langfristiges Konzept für die Aufwertung des Trassenwaldes als wertvolle grüne Oase in der Stadt und werden uns dafür auch weiter einsetzen. Zunächst einmal möchte ich mich aber bedanken bei den vielen Menschen, die die Bürgerinitiative in den vergangenen Jahren unterstützt haben“, erklärte Sanner weiter. Im Kommunalwahlkampf 2004 hatten Frau Lohse und der Friesenheimer Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU) versprochen, den Grüngürtel nicht zu bebauen. Trotz dieses Wahlversprechens waren im Sommer 2007 Pläne der Stadt zur Bebauung des Grüngürtels bekannt geworden. Daraufhin hatte sich die Bürgerinitiative gegründet, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden ist. Sie wird unter anderem von mehr als 2500 Menschen unterstützt, die sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Trassenwaldes ausgesprochen haben.

Im Internet informiert die Bürgerinitiative unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/926 3242

Kommunalwahl 2009 - Die Parteien nehmen Stellung zum Thema Trassenwald
SPD
Natur schützen, Grünflächen pflegen. Im Ebertpark sollen sich alle Friesenheimer wohl fühlen können. Dort und in unseren anderen Parks muss die Stadt eine gute Pflege sicherstellen. Für uns ganz zentral: Eine Bebauung des Trassenwalds bleibt auchin Zukunft tabu - auch wegen der Entfaltungsmöglichkeiten für Kinder, die sonst wenig Platz zum Spielen haben!

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FWG
Trassenwald: Nach wie vor ablehnend steht die FWG der Bebauung des Trassenwaldes gegenüber. Wie Spitzenkandidat Hans Jürgen Ehlers, der seit 1999 auch stv. Ortsvorsteher von Friesenheim ist, ausführte, macht es einfach keinen Sinn, dass CDU-Lokalpolitiker in einer großen PR-Aktion gemeinsam mit ornithologischen Arbeitskreisen neue Bäume und Sträucher im „Hochzeitswäldchen“ zu Schutz von Vögeln anpflanzen, während sie gleichzeitig über eine Abholzung des Trassenwäldchens nachdenken, in dem mittlerweile mehrere bedrohte Tier- und Pflanzenarten nachgewiesen wurden. Einen solchen Unsinn werden die Freien Wähler nicht mittragen und an der Seite der BI Trassenwald für den Fortbestand der Freifläche und den Schutz von Flora und Fauna kämpfen!

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Die Grünen

Wichtigste Ziele für die Grünen in Friesenheim sind die weitere Verkehrsberuhigung der Sternstraße, der Erhalt und Ausbau der Straßenbahnlinie 10, die naturnahe Gestaltung des Ebertparks, die Sicherheit der Radwege und die Erhaltung des Trassenwäldchens, wie von der Oberbürgermeisterin und dem Ortsvorsteher versprochen. Nur mit den Grünen sei auch garantiert, dass das Trassenwäldchen erhalten bleibe. Im Ebertpark muss es ein attraktives gastronomisches Angebot für alle geben.

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Müllsammeln im Trassenwald

Die Bürgerinitiative beteiligte sich an der Frühjahrs-Reinigungsaktion und entfernte mit einigen Helfern Müll aus dem Trassenwald. Die Bürgerinitiative kämpft für den Erhalt des Trassenwaldes, den die Stadt zu Bauland machen möchte.

Infos auf der Seite Lukom Ludwigshafen

1 Jahr Bürgerinitiative "Rettet den Trassenwald".

Die Bürgerinitiative "Rettet den Trassenwald" besteht seit 1 Jahr und möchte Sie über den aktuellen Stand informieren. Das Informationsblatt wirde in den Friesenheimer Haushalten verteilt. Zum Lesen klicken Sie hier:

Zur korrekten Anzeige benötigen Sie den Adobe Reader. Sie können das Programm hier kostenlos downloaden.

Wir schaffen was im Trassenwald

Mit Scheren, Spaten, Gabeln, Sägen und vor allem viel guter Laune haben sich am Samstag Friesenheimer getroffen, um den Trassenwald winterfest zu machen. Zu der Aktion im Rahmen des ersten großen Freiwilligentages der Metropolregion Rhein-Neckar hatte die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald aufgerufen. Sie kämpft gegen Pläne der Stadt, die Grünfläche zwischen der Sternstraße und der Industriestraße zu bebauen.

Im Internet informiert die BI unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.
Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/926 3242

Batman im Trassenwald
Geschützte Fledermausarten jagen Insekten im Biotopverbund in Friesenheim

 Der Trassenwald in Ludwigshafen-Friesenheim, gegen dessen Bebauung eine Bürgerinitiative kämpft, ist ein wichtiges Jagdgebiet für geschützte Fledermausarten. In dem Grünstreifen zwischen Stern- und Industriestraße haben Naturschützer zwei Fledermausarten identifiziert: die ortsansässige Zwergfledermaus und die Rauhhautfledermaus, die zum Überwintern nach Süden zieht. Beide Säugetierarten stehen unter Naturschutz. „Als Teil des Biotopverbundes, der sich vom Ebertpark bis zu den Willersinnweihern erstreckt, verbindet der Trassenwald wichtige Lebensräume für die Fledermäuse, aber auch für andere Tiere miteinander“, erklärt Dr. Guido Pfalzer vom Arbeitskreis Fledermausschutz Rheinland-Pfalz. „Die Zerstörung eines solchen insektenreichen Jagdbiotopes richtet große Schäden in der Natur an.“ „Beide Fledermausarten sind bedroht, weil sie immer weniger Jagdmöglichkeiten und Quartiere haben“, sagt Dr. Claudia Weber. „Rückzugsgebiete in der Stadt, wie der Trassenwald sie bietet, sind sehr wertvoll.“ Die beiden Biologen konnten die Tiere, die nachts so schnell fliegen, dass sie mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind, mit Hilfe eines XXXX-Geräts bestimmen. „Die Stadt Ludwigshafen weiß, wie wichtig der Trassenwald für den Biotopverbund ist“, sagt Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald. „Dann sollte sie jetzt auch der Versuchung widerstehen, den Trassenwald zu Bauland zu machen und einmal Einnahmen zu erzielen. Auf lange Sicht betrachtet ist der Trassenwald wertvoller für die Stadt, wenn er erhalten bleibt.“

Im Kommunalwahlkampf 2004 hatten Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und der Friesenheimer Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU) versprochen, den Grüngürtel nicht zu bebauen. Trotz dieses Wahlversprechens waren im vergangenen Sommer Pläne der Stadt zur Bebauung des Grüngürtels bekannt geworden. Daraufhin hatte sich die Bürgerinitiative gegründet, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden ist. Sie wird unterstützt von mehr als 2500 Menschen, die sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Trassenwaldes ausgesprochen haben.

Im Internet informiert die Bürgerinitiative unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit, der Arbeitskreis Fledermausschutz unterhttp://www.fledermausschutz-rlp.de/.
Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/9263242

SWR4 Rheinland-Pfalz - Menschen mit Mut zum Engagement - Sendung am 4. bzw. 7. Juni 2008

SWR4 stellt engagierte Menschen vor. In unserer Serie lernen Sie Frauen und Männer kennen, die genau das sind: außergewöhnlich engagiert. Das sind nicht immer die, die im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen, sondern meist bescheidene Menschen, die ihren Einsatz als etwas Selbst-verständliches betrachten. Grund genug für SWR4 Rheinland-Pfalz, diese Menschen und ihren Mut zum Engagement vorzustellen. Alle zwei Wochen mittwochs im SWR4-Radioladen.

Thomas Sanner heißt er heute, unser Vorbild-Mensch. Der 48-jährige Wirtschaftspädagoge und Vater von zwei Kindern hat im letzten Jahr eine Bürgerinitiative ins Leben gerufen, als er erfuhr, dass in Ludwigshafen-Friesenheim das "Trassenwäldchen" bebaut werden sollte: 150 Bäume sollten gefällt werden, damit zwanzig Baueinheiten entstehen.Die Friesenheimer sind entsetzt. Weder ökonomisch noch ökologisch mache das Sinn, meinen die Naturschützer. Und Wohnraummangel, so Thomas Sanner, sei auch kein Argument: "Hier in diesem Viertel kann ich keinen Wohnraummangel erkennen. Ich kann die Familien mit kleinen Kindern nicht sehen, die hier krampfhaft nach Bauland suchen. Ludwigshafen hat genügend Baugebiete ausgewiesen." Zwar habe die Stadt hohe Schulden, doch die könnten mit dem Verkauf von einem Hektar (größer ist das Trassenwäldchen nicht) kaum getilgt werden.

Einzigartiges Biotop und Abenteuerspielplatz
Dafür böten die 150 Bäume im Verbund mit anderen Grünflächen ein einzigartiges Biotop, das der chemiebelasteten Stadt gute Luft gewähre, im Sommer für Kühlung sorge, Jogger und Spazier-gänger bediene. Stolz weist Thomas Sanner daraufhin, dass das Trassenwäldchen in den Kinderstadtplan von Ludwigshafen aufgenommen wurde: „Es ist so etwas wie ein Abenteuerspielplatz. Er unterscheidet sich von anderen Anlagen der Stadt dadurch dass freies Spielen hier absolut möglich ist und es wird sehr geschätzt von den Kindern."

Bedrohte Pflanzenarten schützen
In Zeiten, in denen andere Städte wieder Bodenflächen entsiegelten, um Grün zu schaffen, sei es rückständig, neue Flächen zu versiegeln. Es gelte, bedrohte Pflanzenarten zu schützen. Im Trassenwäldchen sind Maiglöckchen, der italienische Aronstab, Sommerflieder, Weidenröschen, Mauerpfeffer, seltene Disteln und der Blutweiderich daheim. Jeder wusste etwas beizusteuern
Im Sommer 2007 versuchte die amtierende Politik erneut, die Bebauungspläne durchzusetzen. Da standen auf einmal zwölf Menschen und wollten eine Bürgerinitiative gründen. Thomas Sanner erinnert sich: "Wir hatten keine Ahnung! Es wurde dann überlegt: Wer kann eigentlich was in diesem Kreis von Menschen? Da meldete sich eine Dame, sie könne sauber Briefe schreiben. Ein Herr aus der Nachbarschaft sagte, er könne einen Internetauftritt gestalten. Eine Dame signalisierte, sie könne Pressemitteilungen schreiben. Jeder konnte auf einmal etwas beisteuern. Nur ich wusste nichts beizusteuern. Dann bleibt ein Job übrig, das ist dann der Sprecher gewesen."

Bis zur nächsten Legislaturperiode gerettet
Seither startet der gemeinnützige Verein Info-Kampagnen, sammelt Unterschriften - von Haus zu Haus, auf Straßenfesten und im Internet und führt Gespräche mit Politikern aller Couleur, um sie für das Problem zu sensibilisieren. Momentan sind die Bebauungspläne zwar vom Tisch, doch – so Thomas Sanner - nur bis zur nächsten Legislaturperiode. Der eher harmoniesüchtige Mann, der einen Großteil seiner Freizeit für das Trassenwäldchen opfert, kämpft weiter - das sei er den 2.500 Menschen schuldig, die für dessen Erhalt unterschrieben haben.

SWR4, 4. Juni 2008

Thomas Sanner
Sprecherder Bürgerinitiative

Zum Anhören des Interviews hier klicken:

 

Anfrage zur nächsten Sitzung des Bau- und Grundstücksausschusses / Trassenwäldchen

Sehr geehrte Frau Dr. Lohse,
die FWG-Stadtratsfraktion bittet um schriftliche Beantwortung der nachfolgenden Fragen zum "Friesenheimer Trassenwäldchen" in der kommenden BGA-Sitzung am 09.06.2008.

Hintergrund:
In der Ausgabe des "Mannheimer Morgens" vom 03.04.2008 erklärt die Stadtverwaltung, daß die Stadt LU derzeit kein Bebauungsplanverfahren zum Trassenwald durchführt. (Zitat: "Tatsache ist aber, dass die Verwaltung gegenwärtig kein Bebauungsplanverfahren durchführt und auch keinen Auftrag dazu hat"). Dem gegenüber steht aber die im Ludwigshafener Amtsblatt 40/2007 vom 06.06.2007 veröffentlichte Tagesordnung des Ortsbeirates Friesenheim, der in seiner Sitzung vom 12.06.2007 unter TOP 3 bereits über den Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans Nr.614 "Am Trassenwäldchen" beraten hat. Wir bitten in diesem Zusammenhang um die Beantwortung der folgenden Fragen:

1) Welche Pläne hat die Stadtverwaltung nun tatsächlich für das o.a. "Trassenwäldchen" in Friesenheim ?

2) Ist vor der öffentlichen Vorstellung des o.a. Bebauungsplans Nr.614 im Ortsbeirat Friesenheim eine Bestandsaufnahme lokal vorkommender Tier- und Pflanzenarten erfolgt, um bereits im Vorfeld sachlich zu klären, ob seltene Arten durch eine Bebauung bedroht würden ? Wenn nein, warum ist dies nicht erfolgt?

FWG Ludwigshafen, 29. Mai 2008 Stellungnahme der Verwaltung

In der Regel wird vor der Beratung eines Aufstellungsbeschlusses im Stadtrat das Votum des be-troffenen Ortsbeirates eingeholt. Dies ist kein formaler Verfahrensbestandteil, dient aber der politischen Meinungsfindung.

In der Sitzung des Ortsbeirates Friesenheim vom 12.06.2007 wurde beraten ob für einen Teilbereich der ehemaligen Freihaltetrasse ein Bebauungsplan aufgestellt werden soll. Da der Ortsbeirat noch Informationsbedarf sah, wurde keine Abstimmung vorgenommen. In Rücksicht darauf wurde dann auch verzichtet den Aufstellungsbeschluss im Stadtrat zu beraten. Die Verwaltung hat somit keinen Auftrag für die Aufstellung eines Bebauungsplanes.

Zu 1) Welche Pläne hat die Stadtverwaltung für das „Trassenwäldchen“?
Aus den Reihen der Ortspolitik wurde wiederholt der Wunsch an die Verwaltung herangetragen zu prüfen, wo in Friesenheim Flächen für eine Neubebauung zu Verfügung stehen könnten. Um ein schlüssiges Gesamtkonzept zu haben, erarbeitet die Verwaltung zu Zeit stadtweit einen Masterplan Innenentwicklung in dem mögliche Flächenpotenziale ermittelt und hinsichtlich ihrer grundsätzlichen Eignung für Wohnbe-bauung bewertet werden.

Zu 2) Wurde im Vorfeld geklärt ob seltene Arten durch eine Bebauung bedroht würden?
Zweck eines Bebauungsplanverfahrens ist es, im Rahmen des Verfahrens alle öffentlichen und privaten Belange zusammenzutragen, die für oder gegen eine Bebauung sprechen. Hierzu zählen auch die naturschutz-rechtlichen Belange. Gibt es im Innenbereich Anhaltspunkte dafür, dass schützenswerte Arten betroffen sein könnten, dann wäre ein „Fachbeitrag Naturschutz“ als begleitendes Gutachten zu er-arbeiten. In diesem müsste auch geklärt werde, ob es bedrohte Arten gibt, und ob es Möglichkeiten gäbe eine solche Bedrohung durch planerische, technische oder sonstige Vorkehrungen zu vermeiden. Da die Verwaltung keinen Auftrag für die Durchführung eines Bebauungsplanverfahrens hat, stehen keine Mittel für Untersuchungen bereit.

Mehr als 2500 Stimmen für die Rettung des Trassenwaldes -
Riesenzustimmung für Bürgerinitiative auf dem Sternstraßenfest am 24./25. Mai in Friesenheim


Die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald erfreut sich immer größerer Zustimmung. Auf dem Sternstraßenfest am Wochenende trugen sich innerhalb weniger Stunden 636 Menschen in die Unterschriftenlisten gegen die Bebauung der Grünfläche in Ludwigshafen-Friesenheim ein, soviel wie noch nie zuvor. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Stimmen für den Erhalt des Trassenwaldes auf mehr als 2500. Unter ihnen sind mehr als 2000 Ludwigshafener, der Großteil der anderen Unterschriften kommt aus der Metropolregion.

„Die Unterstützung durch so viele Bürger ist ein Riesenerfolg und auch ein Ansporn für uns“, erklärte Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative am Montag. „Das Votum der Menschen ist klar. Sie wollen das verbliebene Grün in der Stadt erhalten und schätzen es überhaupt nicht, wenn Politiker ihr Wahlversprechen brechen. Wir werden alles tun, damit die Stimmen der Menschen bei den Verantwortlichen der  Stadt Gehör finden.“

Im Kommunalwahlkampf 2004 hatten Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und der Friesenheimer Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU) versprochen, den Grüngürtel nicht zu bebauen. Trotz dieses Wahlversprechens waren im vergangenen Sommer Pläne der Stadt zur Bebauung des Grüngürtels bekannt geworden. Daraufhin hatte sich die Bürgerinitiative gegründet, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden ist und in einen Verbund des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen wurde.
Der Grüngürtel zwischen der Stern- und der Industriestraße ist ein beliebter Treffpunkt für Kinder. Im neuen Kinderstadtplan Ludwigshafen, an dem fast 700 Kinder von 24 Grundschulen mitgewirkt haben, wird der Trassenwald als Tipp von Kindern zum Spielen und Klettern ausgewiesen. Die Bürgerinitiative informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/9263242

19. Mai 2008 Kinder empfehlen den Trassenwald zum Spielen

Kinder haben den Trassenwald in Ludwigshafen-Friesenheim, für dessen Erhalt die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald kämpft, als Treffpunkt zum Spielen und Klettern empfohlen. In dem neuen Kinderstadtplan Ludwigshafen, an dem fast 700 Kinder von 24 Grundschulen mitgewirkt haben, ist der Grüngürtel zwischen der Stern- und der Industriestraße als Tipp von Kindern zum Spielen und Klettern ausgewiesen.

„Die Friesenheimer Kinder haben Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl bei seinem Besuch in der Grundschule nachdrücklich erklärt, dass sie sich gerne im Trassenwald treffen. Wir freuen uns, dass dies nun auch im Kinderstadtplan dokumentiert ist“, erklärte Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative. Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse schreibt an die Ludwigshafener Kinder und Eltern in einem Grußwort, der Kinderstadtplan enthalte alles, was für Kinder interessant und wichtig ist. „Wichtig für die Kinder ist es, dass die beiden CDU-Politiker Saxl und Lohse nun auch ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einhalten und den Trassenwald nicht bebauen“, erklärte Sanner. Im vergangenen Sommer waren trotz des Wahlversprechens Pläne der Stadt zur Bebauung des Grüngürtels bekannt geworden. Daraufhin hatte sich die Bürgerinitiative gegründet, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden ist und in einen Verbund des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen wurde.
Die Bürgerinitiative hat bereits mehr als 1500 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt und bietet ihre aktive Unterstützung bei der Pflege der Grünfläche an. Bei mehreren Aktionen zum Müllsammeln wurden die Mitglieder unaufgefordert von Kindern und Jugendlichen unterstützt, die sonst dort spielen. Die Bürgerinitiative informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/9263242

Kinderstadtplan

Der Trassenwald ist auf dem neuen Kinderstadtplan ausgewiesen; u. a. wird er als Treffpunkt für Kinder bezeichnet. Der Plan zeigt alle interessanten Punkte für Kinder in der Stadt und wurde in Zusammenarbeit mit Kindern erstellt. Den Plan erhält man kostenlos bei der Stadtverwaltung.

Rechtzeitig zum Tag des Baumes (25.04.2008) : „Rettet den Trassenwald“ ist ein gemeinnütziger Verein

Die Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald“, die für den Erhalt des gleichnamigen Grüngürtels in Ludwigshafen-Friesenheim kämpft, ist ein gemeinnütziger Verein geworden. Das Finanzamt Ludwigshafen bescheinigte dem neu gegründeten Verein, dass er gemeinnützigen Zwecken dient. Die Schwerpunkte liegen auf der Förderung der Landschaftspflege sowie des Natur- und Tierschutzes.

„In dem Grüngürtel zwischen Stern- und Industriestraße stehen weit mehr als hundert Bäume - eine grüne Oase inmitten der Stadt. Sie verbessern die Lebensqualität von Alt- und Neubürgern und sollen auf keinen Fall einem Neubaugebiet weichen“, erklärt Thomas Sanner, 1. Vorsitzender des Vereins „Rettet den Trassenwald“. „Alle Ludwigshafener Politiker sind aufgerufen, am Tag des Baumes nicht nur schöne Reden über das Grün in der Stadt zu halten, sondern dieses Grün auch zu erhalten.“ Der Verein ist laut seiner Satzung selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Seine Arbeit finanziert er durch Spenden, die nun steuerlich absetzbar sind. Mitglieder des Vereins sind die Gründer der Bürgerinitiative. „Neue Mitglieder sind herzlich willkommen“, erklärt Jürgen Richter, 2. Vorsitzender des Vereins. Vor wenigen Wochen erst wurde „Rettet den Trassenwald“ in einen Verbund des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen. Die Initiative „Wir tun was“, die in der Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt der Staatskanzlei in Mainz angesiedelt, unterstützt Rheinland-Pfälzer bei der Gestaltung eines lebendigen Gemeinwesens. „Rettet den Trassenwald“ appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Grüngürtel nicht zu bebauen. Die Mitglieder bieten ihre aktive Unterstützung bei der Pflege der Grünfläche an und haben bereits mehrfach Aktionen zum Müllsammeln gestartet. Der Verein informiert im Internet unter www.trassenwald.de über seine Arbeit.

Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/9263242

Säckeweise Müll bei Aktion sauberer Trassenwald gesammelt

Weihnachtsbäume aus dem vergangenen Jahr, ein Satz Autoreifen, Plastikstühle und viele, viele Kleinteile – das ist die Ausbeute der Säuberungsaktion, zu der die Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald“ am Samstag in den Friesenheimer Grüngürtel zwischen Stern- und Industriestraße geladen hatte. Im Rahmen der Aktion Saubere Stadt des Marketing-Vereins Ludwigshafen e.V. durchkämmten Friesenheimer den Trassenwald auf der Suche nach Müll. „Mehrere Gruppen Kinder und Jugendliche, die sich sonst hier im Trassenwald mit ihren Freunden treffen, haben uns unaufgefordert beim Sammeln geholfen“, erklärte Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative. „Schon das allein macht die Aktion sauberer Trassenwald für uns zum Erfolg.“

Die Bürgerinitiative kämpft für den Erhalt des Trassenwaldes, den die Stadt zu Bauland machen möchte. Sie hat bereits mehr als 1500 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt und appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen.
Die Bürgerinitiative informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

Junge und weniger junge Friesenheimer haben am Samstag gemeinsam den Trassenwald aufgeräumt.
Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/9263242

„Rettet den Trassenwald“ in rheinland-pfälzische Ehrenamtsinitiative aufgenommen

Die Bürgerinitiative (BI) „Rettet den Trassenwald“ ist in einen Verbund des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen worden. Seit Februar ist die BI Mitglied der Initiative „Wir tun was“, die in der Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt der Staatskanzlei in Mainz angesiedelt ist.

Die Leitstelle der Landesregierung existiert seit November 2006. Ihre Aufgabe ist es, die aktive Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz bei der Gestaltung eines lebendigen Gemeinwesens zu unterstützen und weiter zu verbessern. Dazu betreibt sie unter anderem eine Website, die engagierten Rheinland-Pfälzern eine Plattform bieten soll. „Die Aufnahme in die Initiative bestärkt uns in unserer Arbeit“, erklärt der Sprecher von „Rettet den Trassenwald“, Thomas Sanner. „Wir hoffen, dass mit unserem Einsatz der Trassenwald in Friesenheim gerettet werden kann.“ Die BI appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen. Nachdem im Sommer Pläne der Stadtspitze zur Bebauung des Trassenwaldes bekannt geworden waren, hatte sich die Bürgerinitiative Ende September 2007 gegründet. Sie ist parteipolitisch unabhängig. Die BI informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit. Die Initiative der Landesregierung findet sich unter www.wir-tun-was.de.

Ansprechpartner für die Presse: Thomas Sanner, Tel.: 0174/9263242

 

26. November 2007 Ludwigshafener für die Rettung des Trassenwaldes

Der Erhalt des Trassenwaldes in Ludwigshafen-Friesenheim ist den Menschen in der Region ein wichtiges Anliegen. Binnen weniger Stunden trugen sich am Samstag auf dem Wochenmarkt in Friesenheim 295 Personen in die Unterschriftenliste der Bürgerinitiative (BI) Rettet den Trassenwald ein. Sie sprachen sich damit gegen die von der Stadt geplante Bebauung des Grüngürtels zwischen Sternstraße und Industriestraße aus. Bei der ersten Aktion im Oktober hatte die BI 235 Unterschriften auf dem Wochenmarkt gesammelt. Die Gesamtzahl der Unterschriften zur Rettung des Trassenwaldes beläuft sich inzwischen auf rund 1500. „Grünflächen in Innenstädten tragen in besonderem Maße zur Wohn- und Lebensqualität bei“, erklärte BI-Sprecher Thomas Sanner. Grünflächen zu erhalten sei entscheidend für die Attraktivität von Ludwigshafen. Christina Richter, ebenfalls Sprecherin der BI, sagte: „Ludwigshafen braucht keine neuen Baugebiete. Schon jetzt stehen rund um den Trassenwald viele Häuser und Wohnungen leer.“

Die BI appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen. Nachdem im Sommer Pläne der Stadtspitze zur Bebauung des Trassenwaldes bekannt geworden waren, hatte sich die Bürgerinitiative Ende September 2007 gegründet. Die BI informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

Bilder vom Protest der Anwohner in der Merziger und der Sulzbacher Straße.

29. Oktober 2007
Mehr als 1000 Unterschriften für die Rettung des Trassenwaldes

Die Bürgerinitiative (BI) Rettet den Trassenwald in Ludwigshafen-Friesenheim stößt auf große Zustimmung. Bereits mehr als tausend Menschen haben sich mit ihrer Unterschrift gegen die geplante Bebauung des Grüngürtels zwischen Sternstraße und Industriestraße ausgesprochen. 235 Unterschriften sammelte die BI alleine am vergangenen Samstag auf dem Wochenmarkt in Friesenheim. „Die Unterstützung ist über alle Erwartungen groß“, erklärte BI-Sprecher Thomas Sanner am Montag. „Dies bestärkt uns in unseren Gesprächen mit der Ludwigshafener Stadtspitze. Wir hoffen, dass die Politiker den Willen der Bürger respektieren und den Grüngürtel erhalten.“ Die BI appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen.

Nachdem im Sommer Pläne der Stadtspitze zur Bebauung des Trassenwaldes bekannt geworden waren, hatte sich die Bürgerinitiative Ende September 2007 gegründet. Jürgen Richter, ebenfalls ein Sprecher der BI, kündigte an: „Jede Stimme zählt. Wir setzen die Unterschriftenaktion kontinuierlich fort.“ Die BI informiert im Internet unterwww.trassenwald.de über ihre Arbeit.

Ansprechpartner: Thomas Sanner

Mitglieder der Bürgerinitiative beim Säubern des Trassenwaldes.

BI „Rettet den Trassenwald“ mit eigenem Internet-Auftritt
Ludwigshafen, 08. Oktober 2007

DieBürgerinitiative (BI) zur Rettung des Trassenwaldes in Ludwigshafen-Friesenheim ist online gegangen. Seit Montag sind alle wichtigen Informationen zur Erhaltung des Grüngürtels zwischen der Sternstraße und der Industriestraße unter www.trassenwald.de zu finden.

Nachzulesen ist unter anderem das Versprechen von Ortsvorsteher Prof. Dr. Carlo Saxl (CDU) aus dem Kommunalwahlkampf 2004, dass das Gelände nicht bebaut werden soll. Inzwischen plant die CDU-geführte Stadtspitze genau dort den Bau von Häusern, was das Mikroklima des gesamten Stadtteils beeinträchtigen würde. „Wir wollten eine Plattform schaffen, um alle interessierten Ludwigshafener und Nicht-Ludwigs-hafener immer aktuell über den Stand der Dinge informieren zu können“, erklärte BI-Sprecher Thomas Sanner. Die Unterstützung der Bürgerinitiative durch die Friesenheimer sei enorm. Der Internet-Auftritt erlaube es nun, alle engagierten Bürger in die Arbeit einzubeziehen.

Ende September hatten sich Anwohner des Trassenwaldes zur Bürgerinitiative zusammenge-schlossen, um gegen die Baupläne zu kämpfen. Sie werden unterstützt von der SPD, der FWG und den Grünen.

Anwortschreiben des Ministeriums

 

Brief der Landtagsabgeordneten Jutta Steinruck (SPD) an die Bürgerinitiative

Pressemitteilung am 24. September 2007
Bürgerinitiative für den Erhalt des Trassenwaldes gegründet

Zur Rettung des Trassenwaldes in Ludwigshafen-Friesenheim haben sich engagierte Anwohner in einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen. Sie setzen sich dafür ein, dass der Grüngürtel zwischen Sternstraße und Industriestraße erhalten bleibt und nicht – wie von der Stadt geplant – Einfamilienhäusern weichen muss. Zu Sprechern der Bürgerinitiative namens „Rettet den Trassenwald“ wurden Thomas Sanner sowie Christina und Jürgen Richter gewählt. „Die Bebauung würde ein Biotop mit Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere zerstören, das in einer Innenstadt seinesgleichen sucht“, erklärte Thomas Sanner am Montag. Es sei nicht einzusehen, warum die Stadt eine ihrer wenigen schönen Ecken zerstören wolle, nur um durch den Verkauf von Bauland einmalig Einnahmen zu erzielen. Christina Richter appellierte an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl, ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen. „Alles andere wäre ein Vertrauensbruch“, sagte Richter.

Die Anwohner, die bereits mehr als 100 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt haben, werden unterstützt von der SPD, der FWG und den Grünen. Die Bürgerinitiative hofft, dass ihre Argumente nun auch bei der CDU und der Stadtspitze Gehör finden.

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