Aktuelle Meldungen von der Bürgerinitiative

 

18.11.2011 12:43 | Rubrik: Politik | Ort: Ludwigshafen am Rhein
Ludwigshafen/Metropolregion Rheinneckar
FWG: Stadteilrahmenplan für Friesenheim - "Trassenwald" zu "Klimawald" aufwerten !

Angesichts der jüngsten Diskussion über die Folgenutzung des Friesenheimer GeBeGe-Geländes in der Sternstrasse fordert die FWG Stadtratsfraktion und die FWG Friesenheim die Stadtverwaltung auf, alle Schritte zur Erstellung eines "Friesenheimer Stadtteil-Rahmenplans" unter Bürgerbeteiligung (z.B. in Form von sog. Bürgergutachten) in die Wege zu leiten, anstatt Einzel-entscheidungen über Flächenfolgenutzungen zu treffen. Die Erstellung eines entsprechenden Rahmenplanes wurde bereits bei
der letzten Fortschreibung des Flächennutzungsplans seitens der Stadtverwaltung den Friesenheimer Ortsbeiräten in Aussicht gestellt.

In diesem Zuge muß auch ergebnisoffen diskutiert werden, ob der Trassenwald nicht zum "Klimawald" aufgeforstet werden könnte, da er für die Grünachse Roßlache-Ebertpark-Innenstadt als Trittsteinbiotop eineähnliche Bedeutung hat, wie das aktuell in Nieder-feld ausgewiesene"Klimawäldchen" für den Bereich Große Blies/Maudacher Bruch.  Das Sponsoring für den ersten neuen Baum in einem"Klima-Trassenwäldchen" wird die FWG Friesenheim gerne übernehmen!

Besuch der  Grünen Jugend im Trassenwald:

Am  27.11.2011 trafen sich im Trassenwald Mitglieder der BI mit Vertretern der Grünen Jugend Ludwigshafen zu einer Ortsbe-sichtigung. Das Bild zeigt Dunya Ballout und Christine Baumann von der Grünen Jugend, Hans-Henning Kleb – Ortsbeirat Die Grünen und Thomas Sanner, Sprecher der BI im Meinungsaus-tausch .

Anfrage der SPD-Ortbeiratsfraktion Friesenheim an die Stadtverwaltung Ludwigshafen

Bürgerinitiative beteiligt sich an der größten bundesweiten Freiwilligenoffensive

Die Mitglieder der Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald“ trafen sich am Samstag, 24. September 2011 und führten die alljährliche Reinigungsaktion im Trassenwald durch. Eingebunden war diese Aktion in die Woche des bürgerschaftlichen Engagements, die vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement veranstaltet wurde.

Bürgerinitiative beteiligt sich an der Aktion „Engagement macht stark“

Vom 16. bis 25. September veranstaltet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in diesem Jahr die Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Seit sieben Jahren ist die Aktionswoche die größte bundesweite Freiwilligenoffensive. Die Arbeit von mehr als 23 Millionen freiwillig Engagierten wird durch sie gewürdigt. „Engagement macht stark!“ ist das gemeinsame Motto aller Initiativen, Vereine, Verbände, staatlicher Institutionen und Unternehmen, die sich an der bundesweiten Woche aktiv beteiligen.

Auch in diesem Jahr unterstützen die Engagementbotschafter Ulrike Folkerts und Peter Maffay die Aktionswoche des BBE. Ein zentrales Anliegen des Bundesnetzwerks ist es, eine Kultur der Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements mitzuentwickeln und zu gestalten, um deutlich zu  machen, dass bürgerschaftliche Engagement und die aktive Beteiligung von möglichst vielen Menschen für eine Demokratie wichtig und unverzichtbar ist.

Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Schirmherr der Aktionswoche ist Bundespräsident Christian Wulff. Weitere Informationen über die Kampagne zur Aktionswoche finden Sie unter: www.engagement-macht-stark.de .

Die Mitglieder der Bürgerinitiative treffen sich am Samstag, 24. September 2011 um 10.00 Uhr, am Eingang Girlassic-Park und freuen auf zahlreiche Unterstützung aus der Nachbarschaft.

Auf Einladung der Bertelsmannstiftung ist die BI Rettet den Trassenwald seit 19.06.2011 auf der web-seite: www.bürger-beteiligung.de  vertreten. Nachfolgend die Einladungsmail im Original:

Sehr geehrte Damen und Herren,

spätestens seit „Stuttgart 21“ sprechen alle über die Notwendigkeit von mehr und besserer Bürgerbeteiligung in unserem Land. Doch schon seit vielen Jahren sind zahlreiche große und kleinere Initiativen aktiv, um die Bürgerinnen und Bürger bei politischen Entscheidungen unmittelbar zu beteiligen.

 Dazu zählt auch Ihr Projekt  " Trassenwald" !

Auch die Bertelsmann Stiftung ist seit vielen Jahren auf dem Feld der Bürgerbeteiligung  aktiv und setzt sich mit neuen Programmen für eine größere Beteiligung der BürgerInnen an politischen Entscheidungen ein.

Sie möchte in der jetzigen Diskussion einen Beitrag leisten, um die vorhandenen Initiativen in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit besser zur Geltung zu bringen, die vielfältigen Beispiele von Bürgerbeteiligung in Deutschland dokumentieren, Service und Ratschläge bieten und die Bürger ermutigen, sich selbst und zusammen mit anderen in die Politik einzumischen.

 Zu diesem Zweck können sich ab sofort Bürger- und Beteiligungsinitiativen aus ganz Deutschland auf der Website www.bürger-beteiligung.de registrieren und in kurzen Portraits vorstellen. So können sie anderen Menschen und Gruppen in Deutschland zu zeigen, mit welchem Thema und Anliegen sie sich beschäftigen, wie sie arbeiten und Ihnen ein Forum  zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu bieten.

 Wir möchten auch Sie gerne einladen, sich zu beteiligen und einen kurzen „Steckbrief“ Ihres Projektes auf dieser kostenfreien Website einzustellen. Um Ihre eigene Initiative zu beschreiben reichen wenige Minuten aus. Sie selbst werden dadurch einem größeren Kreis Interessenten besser bekannt und können sich umgekehrt mit anderen Initiativen, die für Sie interessant sind, vernetzen.

 Zusätzlich wird Ihre Homepage auf www.bürger-beteiligung.de verlinkt, da wir Sie gerne als gutes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement präsentieren würden. Gerne übernehmen wir auch den Einstellprozess für Sie. Eine kurze Benachrichtigung per E-Mail genügt und wir werden Ihr Logo hochladen und einen Link zu Ihrer Seite erstellen.

 Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Wir arbeiten als Kommunikationsagentur im Auftrag der Bertelsmann Stiftung mit an diesem Bürgerbeteiligungsprojekt.

 Mit freundlichen Grüßen

 Maria Jee

Die BI hat von der Bertelsmannstiftung folgende Antwort erhalten:

Wirsindlu.de, 3. Mai 2011

26.03.2011, Reinigungsaktion im Trassenwald

Die Bürgerinitiative beteiligte sich an der Aktion „Saubere Stadt“, die vom Marketing-Verein der Stadt Ludwigshafen veranstaltet wurde. Die BI entfernte mit einigen Helfern Müll aus dem Trassenwald. Die BI ist in Gespächen mit der Stadtverwaltung mit dem Ziel der Patenschaft für den Trassenwald.

 

Tierische Kostbarkeiten in der Stadt

Die Stadt ist von Menschen für Menschen gemacht. Dennoch leben hier neben uns Zweibeinern Tausende an Tieren, die sich trotz Lärm, Betonwüsten und Autoabgasen häuslich niedergelassen haben. Sei es im Mauerwerk der Häuser oder in einem der zahlreichen Vor- oder Schrebergärten bzw. Parkanlagen finden viele Tiere eine Nische. Diese kleinen Biotope tragen alle mit dazu bei, dass die Stadt ihren tierischen Bewohnern ein kleinräumiges, vielfältig gestaltetes Angebot zu bieten hat.
In der Stadt leben oft mehr Tierarten als im angrenzenden ländlichen Raum. Unter den tierischen Städtern sind nicht nur altbekannte Nachbarn zu finden, wie Tauben, Amseln oder Elstern, sondern mittlerweile auch seltene Tierarten.
Dabei handelt es sich nicht nur um sogenannte "Kulturfolger" wie Tauben, Amseln oder Ratten, die sich von den Abfällen der Zivilisation ernähren, sondern auch Wildtiere, die von Natur aus den Menschen meiden. Dennoch ziehen sie inzwischen unsere Metropolen dem Leben auf dem Lande vor. So finden Fuchs, Fledermäuse, Marder, Igel, Saatkrähe, Sperber und zahlreiche Insekten in der Nähe menschlicher Behausungen ihren Platz zum Leben.

www.wirsindlu.de

 

 

Auch in Trassenwald sagen sich Fuchs und Hase
mittlerweile gute Nacht

 

Beigeordneter Klaus Dillinger zum Gespräch im Trassenwald

Der Beigeordnete der Stadt Ludwigshafen für Bau, Umwelt, Verkehr und WBL, Klaus Dillinger, Ortsvorsteher Prof. Carlo Saxl und der Sprecher der Bürgerinitiative, Thomas Sanner, haben sich am Donnerstag, 18. November 2010, im Trassenwald zum Meinungsaustausch getroffen. Auslöser war die Baumbestandsaufnahme, die möglicherweise zu einem massiven Eingriff in den Baumbestand führt.

Die Gesprächspartner vereinbarten, das Ergebnis der Baumanalyse abzuwarten und sich vor dem Beginn möglicher Aktivitäten erneut zu beraten. Die BI übergab Klaus Dillinger und Carlo Saxl die folgende Präsentation. Die BI wünscht sich einen konstruktiven Dialog mit der Stadtverwaltung und allen politischen Parteien.

 

 

Massiver Eingriff in das Ökosystem Trassenwald geplant

Am Montag, 8.11.2010, hat ein externes Institut in Auftrag des Grünflächenamtes im Auftrag der Stadt Ludwigshafen eine Baumbestandsaufnahme im Trassenwald durchgeführt.

Nach unserer Interpretation der aufgebrachten Markierungen ist davon auszugehen, dass ca. 81 Bäume auszuschneiden und ca. 55 Bäume zu fällen sind.

Die Bürgerinitiative hat daraufhin Kontakt zu den im Ortsbeirat vertretenen Parteien aufgenommen. Weitere Informationen werden in Kürze folgen.

 

Pflanzenraritäten am Oberrhein - Beispiele aus Ludwigshafen/Mannheim

Pflanzenraritäten am Oberrhein - Beispiele aus Ludwigshafen/Mannheim ist ein Buchprojekt, das die langjährigen floristischen Beobachtungen des Autors exemplarisch für eine breite interessierte Öffentlichkeit zusammenfasst. Teile davon wurden in den letzten Jahren in verschiedenen Serien in der Zeitung „Die Rheinpfalz“ veröffentlicht.

Es wendet sich an pflanzen- und naturinteressierte Personen, die nicht unbedingt floristische Vorkenntnisse haben müssen. Vielmehr will das Buch möglichst vielen Bewohnern des Großraums Mannheim/Ludwigshafen einen ausgewählten Teil ihrer botanischen Besonderheiten nahe bringen, wobei der Autor auf unterschiedliche Aspekte der Pflanzen eingeht.

Im Format 20 x 22 cm werden auf ca. 160 Seiten besonders seltene und bemerkenswerte Pflanzen vorgestellt. Das Werk enthält neben leicht verständlichen Texten ca. 160 Farbfotos von Pflanzen, von denen zum Teil sonst kaum oder nur sehr selten Abbildungen im deutschsprachigen Raum zu finden sind. Darüber hinaus werden in vielen Fällen konkrete Hinweise gegeben, wo diese Arten zu beobachten sind.

In dem vorliegenden Buch wird der italienische Aronstab im Trassenwald beschrieben.

POLLICHIA Verein für Naturforschung und Landespflege e.V.

 

Verleihung des Bürgerpreises 2010

Am 30. September 2010 wurde im Mannheimer Congress Center der Bürgerpreis 2010 der Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar verliehen. Vertreter der BI "Rettet den Trassenwald nahmen der Feier teil. Unter den ausgestellten Bildern des Freiwilligentages vom 18. September 2010 wurde unsere Aktion präsentiert.

 

 

Der 2. Freiwilligentag in der Metropolregion Rhein-Neckar am 18. September 2010

Die BI "Rettet den Trassenwald" beteiligte sich wiederum auch dieses Jahr an dem Freiwilligentag in der Metropolregion. Viele Teilnehmer aus verschiedenen Stadtteilen und Teilnehmer außerhalb Ludwigshafens führten Grünschnittarbeiten und Aufräumaktionen im Trassenwald durch.

 

 

Der 2. Freiwilligentag in der Metropolregion Rhein-Neckar

Am 18. September 2010 findet in der Metropolregion Rhein-Neckar der zweite Freiwilligentag statt. Die BI „Rettet den Trassenwald“ beteiligt sich erneut an dieser Aktion.

 

Stellungnahme der Stadt zur Anfrage der Fraktion der Freien Wählergruppen Ludwigshafen

In der letzten Sitzung des Ortsbeirates Friesenheim wurde seitens der FWG auf mögliche Gefährdungen im sog. "Trassenwald" durch Baumarbeiten bzw. fehlerhafte Angaben im Ludwigshafener Kinderstadtplan hingewiesen.

Hierzu bitten wir Sie um schriftliche Beantwortung der nachfolgenden Fragen:

1) Gehen aufgrund der Tatsache, dass der "Trassenwald" bisher im Kinderspielplan als "Treffpunkt zum Spielen - mit Kletterbaum" ausgewiesen wurde, nach den jüngsten Baumrückschnitten Gefährdungen für Kinder und Jugendliche durch das am Boden liegende Holz aus ? Welche möglichen Sicherungsmaßnahmen wird die Stadtverwaltung ergreifen, um eine Gefährdung der genannten Personengruppe auszuschließen ?
Der Sprecher des Vereins BI Trassenwald, Herr Thomas Sanner, hat bereits erklärt, daß er gerne bei einem Vor-Ort-Termin die Vertreter der Stadt auf gefährliche Stellen hinweisen würde.

2) Warum mußten die Baumpflege-Maßnahmen während der Brutzeit von Vögeln durchgeführt werden, obwohl die nun behandelten Bäume dem Sturm "Cynthia" im Februar 2010 Stand gehalten hatten ?

3) Wie sah im konkreten Fall die interne Abstimmung zwischen der unteren Landespflegebehörde und dem Bereich Grünflächen/Friedhöfe zwecks Genehmigung des Baumrückschnitts aus ?

Anfrage der Grünen/Bündnis 90 Ludwigshafen zu den Baumfällungs- und Baumschnitt-aktivitäten im Trassenwald

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse,

wir bitten Sie, folgende Anträge auf die Tages-ordnung der Umweltausschusssitzung am 16.06.2010 zu nehmen:
...

Dem Umweltausschuss wird über die Baumfällungs- und Baumschnittaktivitäten der Stadtverwaltung im sog. Trassenwald berichtet. Auch das grundsätzliche vorgehen bei solchen in der Brutzeit stattfindenden Maßnahmen soll erläutert werden.

Antwort der Stadtverwaltung

Zu Ihrer Anfrage kann ich Ihnen folgende Auskünfte geben:
...

Baumfällungen im Trassenwäldchen

Ein ausführlicher Bericht erfolgte im Stadtrat.
Der sog. Trassenwald wurde von Kindern im Kinderspielplan als„Treffpunkt zum Spielen – mit Kletterbaum“ ausgewiesen. Dieser Kinderspielplan stellt u. E. eine Wunschliste der Kinder in Ludwigshafen dar ohne rechtlichen Hintergrund. De facto handelt sich bei der Fläche des Trassenwaldes um ein unbebautes Grundstück, welches sich im Laufe der Zeit aus einer Brachfläche zum sog. Trassenwald entwickelt hat.
Die Fläche wird durch den Bereich Grünflächen und Friedhöfe weder als Spielfläche kontrolliert noch als Grünfläche behandelt. Arbeiten und Kontrollen erfolgen nur auf speziellen Antrag, bzw. Auftrag.


Bei den zuletzt durchgeführten Baumschnittarbeiten handelte es sich, wie bereits bekannt, um reine Sicherungsmaßnahmen gegenüber den angrenzenden
Grundstücken. In Anbetracht der Tatsache, dass die Schnittmaßnahmen noch in der schon begonnenen Brutzeit durchgeführt wurden, veranlasste der Bereich das Schnittholz vor Ort zu belassen im Sinne des Naturschutzes.

Die durchgeführten Baumpflegemaßnahmen mussten  durchgeführt werden, weil die zu behandelten Bäume durch den Sturm Cynthia bereits vorgefährdet waren: Neigung zu den benachbarten Wohngrundstücken, sichtbare Risse im Boden“, welche darauf hinwiesen, dass der Wurzelteller sich während des Sturms angehoben hatte.

Aufgrund der bestehenden Verkehrsgefahr wurden die Arbeiten zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit ohne vorherige Rücksprache mit der unteren Naturschut-zbehörde aber unter Berücksichtigung des seit 01.03.2010 geltenden Bundesnaturschutzgesetzes gemäß § 39, Abs. 5
ausgeführt. Im Nachhinein wurde der Sachverhalt mit derunteren Naturschutzbehörde besprochen.

06.06.2010, Ortsbegehung im Trassenwald
Teil 2

Am 06. 06. 2010 trafen sich im Trassenwald Mitglieder der SPD-Fraktion des Ortbeirates Friesenheim zu einer Ortsbe-sichtigung. Die BI informierte über den Zustand des Trassenwaldes nach der Baumfällaktion und -pflegeaktion des Grünflächenamtes. Das Bild zeigt Günther Henkel und Christian Schreider und Mitglieder der Bürgerinitiative im Gespräch.

 

 

 

02.06.2010, Ortsbegehung im Trassenwald
Teil 1

Am 02. 06. 2010 trafen sich im Trassenwald Mitglieder des Stadtrates und des Ortsbeirates Friesenheim zu einer Ortsbesichtigung. Die BI informierte über den Zustand des Trassenwaldes nach der Baumfällaktion und -pflegeaktion des Grünflächenamtes. Das Bild zeigt Dr. Bernhard Braun - Stadtratsfraktion Die Grünen; Christian Ehlers - FWG-Stadt-ratsfraktion, Hans-Henning Kleb – Ortsbeirat Die Grünen und Mitglieder der Bürgerinitiative im Meinungsaustausch.

 

 

03.04.2010, Reinigungsaktion im Trassenwald

Die Bürgerinitiative beteiligte sich an der Aktion „Saubere Stadt“, die vom Marketing-Verein der Stadt Ludwigshafen veranstaltet wurde. Die BI entfernte mit einigen Helfern Müll aus dem Trassenwald. Sie kämpft seit Jahren für den Erhalt des Grünstreifens am Rande von Friesenheim.

 

 

Die Aktion „Saubere Stadt“ in den Osterferien

Nicht nur Ostereier suchen, sondern auch Straßen und Plätze von allerlei Müll und Unrat befreien, das haben sich während den Osterferien verschiedene Institutionen und Bürger im Rahmen der Aktion „Saubere Stadt“ des Marketing-Verein Ludwigshafen vorgenommen. So werden am Samstag, 3. April 2010, die Bürgerinitiative "Rettet den Trassenwald" in Friesenheim und das Kinderhaus am Ebertpark ihre Reinigungsaktionen durchführen. Bislang haben sich über 2.700 Personen zu den 62 Treffpunkten angemeldet. „Der Trassenwald ist ein einzigartiges Ökosystem in zentraler Lage, das einen Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen bietet. Dies gilt es zu erhalten und zu pflegen. Wir freuen uns, dass sich bei unseren regelmäßigen Reinigungsaktionen im Rahmen der Aktion `Saubere Stadt´ des Marketing-Vereins viele Helfer beteiligen und somit ein Zeichen setzen“, so Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Trassenwald, gerne sind weitere Bürger zur Teilnahme erwünscht.

„Die Kleinsten werden schon frühzeitig für ihre Umwelt und den sachgerechten Umgang mit Müll sensibilisiert“, erklärt Silke Schompeter-Yapici vom Kinderhaus Ebertpark. „Dies hat oft auch Vorbildcharakter für die Erwachsenen“, so die Erzieherin der Kindertagesstätte, deren Kinder sich schon seit Jahren regelmäßig mit großer Freude und Eifer an der Aktion beteiligen.

Für Dienstag, 6. April, ab 10 Uhr, planen rund 40 Hortkinder, Erzieherinnen und Eltern der Kindertagesstätte Melm in Oggersheim öffentliche Straßen und Plätze rund um die Einrichtung zu reinigen. „Bewaffnet mit Handschuhe, Müllsäcken und Zangen gehen alle gemeinsam los um auch hier ein Vorbild für andere zu sein“, so Georgia Zwingenberger von der KTS. „Neben dem Spaß an der Aktion gibt es auch immer wieder Überraschungen, was so alles im Straßengraben oder unter Büschen abgelegt wurde“, ergänzt ihre Kollegin Ruth Meyer-Seitz. Am selben Tag wird es bunt und kreativ im Westend: Die Straßensozialarbeit und das Soziale Stadt-Büro planen zusammen mit „ihren“ Jugendlichen für den Nachmittag eine Malaktion von Mülltonnen-Aufbewahrungscontainern in der Friedrich-Lux-Straße.

Am darauf folgenden Samstag, 10. April, wird die SPD der Pfingstweide unter Leitung des Ortsvorstehers Udo Scheuermann die Gelände um Zu- und Ausfahrten des Stadtteils reinigen. „Leider gibt es immer noch Zeitgenossen, die während der Autofahrt ihren Müll durch das Fenster entsorgen, ich hoffe das dies künftig weniger der Fall sein wird“ so der Ortsvorsteher. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Gemeinschaftshaus, wo von aus ein Fahrdienst zu den Reinigungsorten eingerichtet wird. „Gerne sind weitere Bürgerinnen und Bürger willkommen. Zum Abschluss gibt es einen Imbiss und Getränke“ so Scheuermann.

Am gleichen Tag geht es auch im Stadtteil West rund. Hier wird die IG West zusammen mit dem Bürgertreff West, unter Leitung des Ortsvorstehers Antonio Priolo die Aktion „Sauberes West“ durchführen. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Wendeschleife in der Waltraudenstraße. „Aufgerufen zur Teilnahme sind alle Bürgerinnen und Bürger, ob groß oder klein zum gemeinsamen Großputz im Stadtteil“ so der Ortsvorsteher. Zum Abschluss gibt es einen kostenlosen Imbiss.

Als Dankeschön gibt es für jeden Teilnehmer ein Helfergeschenk. Alle aktiven Helfer nehmen zudem an einer großen Verlosung unter allen Teilnehmern der Frühjahresaktion teil. Aktiv Mithelfen können alle Bürgerinnen und Bürger, von Klein bis Groß. Vorab - Anmeldungen sind nicht notwendig. Das komplette Reinigungs-Equipment wird durch den Bereich Entsorgungsbetrieb und Verkehrstechnik der Stadtverwaltung Ludwigshafen bereit gestellt. Partner der Aktion sind außerdem GAG, LUWOGE, TWL, Die RHEINPFALZ, OBI-Baumarkt und der Globus Ludwigshafen.

Weitere Infos zur Aktion beim jeweiligen Ansprechpartner, beim Marketing-Verein Ludwigshafen unter Tel.: 0621 - 69 095 12, E-Mail: steffl@lukom.com und unter www.marketing-ludwigshafen.de.

 

 

12.09.2009, Reinigungsaktion im Trassenwald

Die Bürgerinitiative führte am 12. September 2009 die alljährliche Herbstaktion im Trassenwald und entfernte mit einigen Helfern Müll und schnitt die Büsche zurück, damit ein ungehinderter Zugang zum Trassenwald möglich ist. Die Bürgerinitiative kämpft seit über 2 Jahren für den Erhalt des Trassenwaldes.

 

 

05.05.2009, Eva Lohse in Friesenheim
Dr. Eva Lohse kam gern zum Bürgergespräch in das Parrheim St. Gallus in Friesenheim.

.... Die neue Wohnungsbaupolitik der OB zugunsten von Häuslebauern beunruhigte dagegen die BürgerInitiative Trassenwäldchen. Sie zöge es vor, wenn das so genannte „Trassenwäldchen“, ein unbebautes Stück Land zwischen Schwedler- und Sternstraße, als Grünfläche erhalten bliebe, statt Ein- und Zweifamilienhäusern zu weichen. Zur Sorge bestünde kein Anlass, meinte die Oberbürgermeisterkandidatin, in nächster Zeit werde auf diesem Gebiet nicht gebaut.

http://www.cdu-friesenheim.de/

 

Trassenwald vorerst gerettet 

Bürgerinitiative setzt Engagement für Grüngürtel in Friesenheim fort

Die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald hat mit Erleichterung auf die Ankündigung der Ludwigshafener Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse reagiert, den Grüngürtel zwischen Sternstraße und Industriestraße vorerst nicht zu bebauen. „Wir freuen uns, dass unser Einsatz erfolgreich war und die Stadt von ihren Bauplänen Abstand nimmt“, erklärte der Sprecher der Bürgerinitiative, Thomas Sanner. Frau Lohse hatte zuvor auf einem Treffen mit Friesenheimer Bürgern erklärt, sie glaube nicht, dass der Trassenwald in den nächsten Jahren bebaut werde. Die Menschen dort wollten dies offenbar nicht.

„Wir wünschen uns nach wie vor ein langfristiges Konzept für die Aufwertung des Trassenwaldes als wertvolle grüne Oase in der Stadt und werden uns dafür auch weiter einsetzen. Zunächst einmal möchte ich mich aber bedanken bei den vielen Menschen, die die Bürgerinitiative in den vergangenen Jahren unterstützt haben“, erklärte Sanner weiter.

Im Kommunalwahlkampf 2004 hatten Frau Lohse und der Friesenheimer Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU) versprochen, den Grüngürtel nicht zu bebauen. Trotz dieses Wahlversprechens waren im Sommer 2007 Pläne der Stadt zur Bebauung des Grüngürtels bekannt geworden. Daraufhin hatte sich die Bürgerinitiative gegründet, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden ist. Sie wird unter anderem von mehr als 2500 Menschen unterstützt, die sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Trassenwaldes ausgesprochen haben.

Im Internet informiert die Bürgerinitiative unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit. Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/926 3242

 

Kommunalwahl 2009 - Die Parteien nehmen Stellung zum Thema Trassenwald

SPD

Natur schützen, Grünflächen pflegen. Im Ebertpark sollen sich alle Friesenheimer wohl fühlen können. Dort und in unseren anderen Parks muss die Stadt eine gute Pflege sicherstellen. Für uns ganz zentral: Eine Bebauung des Trassenwalds bleibt auch in Zukunft tabu - auch wegen der Entfaltungsmöglichkeiten für Kinder, die sonst wenig Platz zum Spielen haben!

weitere Infos

FWG

Trassenwald: Nach wie vor ablehnend steht die FWG der Bebauung des Trassenwaldes gegenüber. Wie Spitzenkandidat Hans Jürgen Ehlers, der seit 1999 auch stv. Ortsvorsteher von Friesenheim ist, ausführte, macht es einfach keinen Sinn, dass CDU-Lokalpolitiker in einer großen PR-Aktion gemeinsam mit ornithologischen Arbeitskreisen neue Bäume und Sträucher im „Hochzeitswäldchen“ zu Schutz von Vögeln anpflanzen, während sie gleichzeitig über eine Abholzung des Trassenwäldchens nachdenken, in dem mittlerweile mehrere bedrohte Tier- und Pflanzenarten nachgewiesen wurden. Einen solchen Unsinn werden die Freien Wähler nicht mittragen und an der Seite der BI Trassenwald für den Fortbestand der Freifläche und den Schutz von Flora und Fauna kämpfen!

weitere Infos

Die Grünen

Wichtigste Ziele für die Grünen in Friesenheim sind die weitere Verkehrsberuhigung der Sternstraße, der Erhalt und Ausbau der Straßenbahnlinie 10, die naturnahe Gestaltung des Ebertparks, die Sicherheit der Radwege und die Erhaltung des Trassenwäldchens, wie von der Oberbürgermeisterin und dem Ortsvorsteher versprochen.

Nur mit den Grünen sei auch garantiert, dass das Trassenwäldchen erhalten bleibe. Im Ebertpark muss es ein attraktives gastronomisches Angebot für alle geben.

weitere Infos

 

 

Müllsammeln im Trassenwald

Die Bürgerinitiative beteiligte sich an der Frühjahrs-Reinigungsaktion und entfernte mit einigen Helfern Müll aus dem Trassenwald. Die Bürgerinitiative kämpft für den Erhalt des Trassenwaldes, den die Stadt zu Bauland machen möchte.

Infos auf der Seite Lukom Ludwigshafen

 

1 Jahr Bürgerinitiative "Rettet den Trassenwald".

Die Bürgerinitiative "Rettet den Trassenwald" besteht seit 1 Jahr und möchte Sie über den aktuellen Stand informieren. Das Informationsblatt wirde in den Friesenheimer Haushalten verteilt. Zum Lesen klicken Sie hier:

Zur korrekten Anzeige benötigen Sie den Adobe Reader. Sie können das Programm hier kostenlos downloaden.

 

Wir schaffen was im Trassenwald

Mit Scheren, Spaten, Gabeln, Sägen und vor allem viel guter Laune haben sich am Samstag Friesenheimer getroffen, um den Trassenwald winterfest zu machen. Zu der Aktion im Rahmen des ersten großen Freiwilligentages der Metropolregion Rhein-Neckar hatte die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald aufgerufen. Sie kämpft gegen Pläne der Stadt, die Grün-fläche zwischen der Sternstraße und der Industriestraße zu bebauen.

Im Internet informiert die Bürgerinitiative unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.
Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/926 3242

 

Batman im Trassenwald
Geschützte Fledermausarten jagen Insekten im Biotopverbund in Friesenheim

 Der Trassenwald in Ludwigshafen-Friesenheim, gegen dessen Bebauung eine Bürgerinitiative kämpft, ist ein wichtiges Jagdgebiet für geschützte Fledermausarten. In dem Grünstreifen zwischen Stern- und Industriestraße haben Naturschützer zwei Fledermausarten identifiziert: die ortsansässige Zwergfledermaus und die Rauhhautfledermaus, die zum Überwintern nach Süden zieht. Beide Säugetierarten stehen unter Naturschutz.

„Als Teil des Biotopverbundes, der sich vom Ebertpark bis zu den Willersinnweihern erstreckt, verbindet der Trassenwald wichtige Lebensräume für die Fledermäuse, aber auch für andere Tiere miteinander“, erklärt Dr. Guido Pfalzer vom Arbeitskreis Fledermausschutz Rheinland-Pfalz. „Die Zerstörung eines solchen insektenreichen Jagdbiotopes richtet große Schäden in der Natur an.“

„Beide Fledermausarten sind bedroht, weil sie immer weniger Jagdmöglichkeiten und Quartiere haben“, sagt Dr. Claudia Weber. „Rückzugsgebiete in der Stadt, wie der Trassenwald sie bietet, sind sehr wertvoll.“ Die beiden Biologen konnten die Tiere, die nachts so schnell fliegen, dass sie mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind, mit Hilfe eines XXXX-Geräts bestimmen.

„Die Stadt Ludwigshafen weiß, wie wichtig der Trassenwald für den Biotopverbund ist“, sagt Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald. „Dann sollte sie jetzt auch der Versuchung widerstehen, den Trassenwald zu Bauland zu machen und einmal Einnahmen zu erzielen. Auf lange Sicht betrachtet ist der Trassenwald wertvoller für die Stadt, wenn er erhalten bleibt.“

Im Kommunalwahlkampf 2004 hatten Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und der Friesenheimer Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU) versprochen, den Grüngürtel nicht zu bebauen. Trotz dieses Wahlversprechens waren im vergangenen Sommer Pläne der Stadt zur Bebauung des Grüngürtels bekannt geworden. Daraufhin hatte sich die Bürgerinitiative gegründet, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden ist. Sie wird unterstützt von mehr als 2500 Menschen, die sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des Trassenwaldes ausgesprochen haben.

Im Internet informiert die Bürgerinitiative unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit, der Arbeitskreis Fledermausschutz unter http://www.fledermausschutz-rlp.de/.
Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/9263242

 

SWR4 Rheinland-Pfalz - Menschen mit Mut zum Engagement - Sendung am 4. bzw. 7. Juni 2008

SWR4 stellt engagierte Menschen vor. In unserer Serie lernen Sie Frauen und Männer kennen, die genau das sind: außergewöhnlich engagiert. Das sind nicht immer die, die im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen, sondern meist bescheidene Menschen, die ihren Einsatz als etwas Selbst-verständliches betrachten. Grund genug für SWR4 Rheinland-Pfalz, diese Menschen und ihren Mut zum Engagement vorzustellen. Alle zwei Wochen mittwochs im SWR4-Radioladen.

Thomas Sanner heißt er heute, unser Vorbild-Mensch. Der 48-jährige Wirtschaftspädagoge und Vater von zwei Kindern hat im letzten Jahr eine Bürgerinitiative ins Leben gerufen, als er erfuhr, dass in Ludwigshafen-Friesenheim das "Trassenwäldchen" bebaut werden sollte: 150 Bäume sollten gefällt werden, damit zwanzig Baueinheiten entstehen.

Die Friesenheimer sind entsetzt. Weder ökonomisch noch ökologisch mache das Sinn, meinen die Naturschützer. Und Wohnraummangel, so Thomas Sanner, sei auch kein Argument: "Hier in diesem Viertel kann ich keinen Wohnraummangel erkennen. Ich kann die Familien mit kleinen Kindern nicht sehen, die hier krampfhaft nach Bauland suchen. Ludwigshafen hat genügend Baugebiete ausgewiesen." Zwar habe die Stadt hohe Schulden, doch die könnten mit dem Verkauf von einem Hektar (größer ist das Trassenwäldchen nicht) kaum getilgt werden.

Thomas Sanner
Sprecher der Bürgerinitiative

Zum Anhören des Interviews hier klicken:

Zur SWR4-Seite hier klicken:

 

Einzigartiges Biotop und Abenteuerspielplatz
Dafür böten die 150 Bäume im Verbund mit anderen Grünflächen ein einzigartiges Biotop, das der chemiebelasteten Stadt gute Luft gewähre, im Sommer für Kühlung sorge, Jogger und Spazier-gänger bediene. Stolz weist Thomas Sanner daraufhin, dass das Trassenwäldchen in den Kinder-stadtplan von Ludwigshafen aufgenommen wurde: „Es ist so etwas wie ein Abenteuerspielplatz. Er unterscheidet sich von anderen Anlagen der Stadt dadurch dass freies Spielen hier absolut möglich ist und es wird sehr geschätzt von den Kindern."

Bedrohte Pflanzenarten schützen
In Zeiten, in denen andere Städte wieder Bodenflächen entsiegelten, um Grün zu schaffen, sei es rückständig, neue Flächen zu versiegeln. Es gelte, bedrohte Pflanzenarten zu schützen. Im Trassenwäldchen sind Maiglöckchen, der italienische Aronstab, Sommerflieder, Weidenröschen, Mauerpfeffer, seltene Disteln und der Blutweiderich daheim.

Jeder wusste etwas beizusteuern
Im Sommer 2007 versuchte die amtierende Politik erneut, die Bebauungspläne durchzusetzen. Da standen auf einmal zwölf Menschen und wollten eine Bürgerinitiative gründen. Thomas Sanner erinnert sich: "Wir hatten keine Ahnung! Es wurde dann überlegt: Wer kann eigentlich was in diesem Kreis von Menschen? Da meldete sich eine Dame, sie könne sauber Briefe schreiben. Ein Herr aus der Nachbarschaft sagte, er könne einen Internetauftritt gestalten. Eine Dame signalisierte, sie könne Pressemitteilungen schreiben. Jeder konnte auf einmal etwas beisteuern. Nur ich wusste nichts beizusteuern. Dann bleibt ein Job übrig, das ist dann der Sprecher gewesen."

Bis zur nächsten Legislaturperiode gerettet
Seither startet der gemeinnützige Verein Info-Kampagnen, sammelt Unterschriften - von Haus zu Haus, auf Straßenfesten und im Internet und führt Gespräche mit Politikern aller Couleur, um sie für das Problem zu sensibilisieren. Momentan sind die Bebauungspläne zwar vom Tisch, doch – so Thomas Sanner - nur bis zur nächsten Legislaturperiode. Der eher harmoniesüchtige Mann, der einen Großteil seiner Freizeit für das Trassenwäldchen opfert, kämpft weiter - das sei er den 2.500 Menschen schuldig, die für dessen Erhalt unterschrieben haben.

SWR4, 4. Juni 2008

 
Anfrage zur nächsten Sitzung des Bau- und Grundstücksausschusses / Trassenwäldchen

Sehr geehrte Frau Dr. Lohse,
die FWG-Stadtratsfraktion bittet um schriftliche Beantwortung der nachfolgenden Fragen zum "Friesenheimer Trassenwäldchen" in der kommenden BGA-Sitzung am 09.06.2008.

Hintergrund:
In der Ausgabe des "Mannheimer Morgens" vom 03.04.2008 erklärt die Stadtverwaltung, daß die Stadt LU derzeit kein Bebauungsplanverfahren zum Trassenwald durchführt. (Zitat: "Tatsache ist aber, dass die Verwaltung gegenwärtig kein Bebauungsplanverfahren durchführt und auch keinen Auftrag dazu hat"). Dem gegenüber steht aber die im Ludwigshafener Amtsblatt 40/2007 vom 06.06.2007 veröffentlichte Tagesordnung des Ortsbeirates Friesenheim, der in seiner Sitzung vom 12.06.2007 unter TOP 3 bereits über den Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans Nr.614 "Am Trassenwäldchen" beraten hat. Wir bitten in diesem Zusammenhang um die Beantwortung der folgenden Fragen:

1) Welche Pläne hat die Stadtverwaltung nun tatsächlich für das o.a. "Trassenwäldchen" in Friesenheim ?

2) Ist vor der öffentlichen Vorstellung des o.a. Bebauungsplans Nr.614 im Ortsbeirat Friesenheim eine Bestandsaufnahme lokal vorkommender Tier- und Pflanzenarten erfolgt, um bereits im Vorfeld sachlich zu klären, ob seltene Arten durch eine Bebauung bedroht würden ? Wenn nein, warum ist dies nicht erfolgt?

FWG Ludwigshafen, 29. Mai 2008

Stellungnahme der Verwaltung

In der Regel wird vor der Beratung eines Aufstellungsbeschlusses im Stadtrat das Votum des be-troffenen Ortsbeirates eingeholt. Dies ist kein formaler Verfahrensbestandteil, dient aber der politischen Meinungsfindung.

In der Sitzung des Ortsbeirates Friesenheim vom 12.06.2007 wurde beraten ob für einen Teilbereich der ehemaligen Freihaltetrasse ein Bebauungsplan aufgestellt werden soll. Da der Ortsbeirat noch Informationsbedarf sah, wurde keine Abstimmung vorgenommen. In Rücksicht darauf wurde dann auch verzichtet den Aufstellungsbeschluss im Stadtrat zu beraten. Die Verwaltung hat somit keinen Auftrag für die Aufstellung eines Bebauungsplanes.

Zu 1) Welche Pläne hat die Stadtverwaltung für das „Trassenwäldchen“?
Aus den Reihen der Ortspolitik wurde wiederholt der Wunsch an die Verwaltung herangetragen zu prüfen, wo in Friesenheim Flächen für eine Neubebauung zu Verfügung stehen könnten. Um ein schlüssiges Gesamtkonzept zu haben, erarbeitet die Verwaltung zu Zeit stadtweit einen Masterplan Innenentwicklung in dem mögliche Flächenpotenziale ermittelt und hinsichtlich ihrer grundsätzlichen Eignung für Wohnbe-bauung bewertet werden.

Zu 2) Wurde im Vorfeld geklärt ob seltene Arten durch eine Bebauung bedroht würden?
Zweck eines Bebauungsplanverfahrens ist es, im Rahmen des Verfahrens alle öffentlichen und privaten Belange zusammenzutragen, die für oder gegen eine Bebauung sprechen. Hierzu zählen auch die naturschutz-rechtlichen Belange. Gibt es im Innenbereich Anhaltspunkte dafür, dass schützenswerte Arten betroffen sein könnten, dann wäre ein „Fachbeitrag Naturschutz“ als begleitendes Gutachten zu er-arbeiten. In diesem müsste auch geklärt werde, ob es bedrohte Arten gibt, und ob es Möglichkeiten gäbe eine solche Bedrohung durch planerische, technische oder sonstige Vorkehrungen zu vermeiden. Da die Verwaltung keinen Auftrag für die Durchführung eines Bebauungsplanverfahrens hat, stehen keine Mittel für Untersuchungen bereit.

 

Mehr als 2500 Stimmen für die Rettung des Trassenwaldes -
Riesenzustimmung für Bürgerinitiative auf dem Sternstraßenfest am 24./25. Mai in Friesenheim

Die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald erfreut sich immer größerer Zustimmung. Auf dem Sternstraßenfest am Wochenende trugen sich innerhalb weniger Stunden 636 Menschen in die Unterschriftenlisten gegen die Bebauung der Grünfläche in Ludwigshafen-Friesenheim ein, soviel wie noch nie zuvor. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl der Stimmen für den Erhalt des Trassenwaldes auf mehr als 2500. Unter ihnen sind mehr als 2000 Ludwigshafener, der Großteil der anderen Unterschriften kommt aus der Metropolregion.

„Die Unterstützung durch so viele Bürger ist ein Riesenerfolg und auch ein Ansporn für uns“, erklärte Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative am Montag. „Das Votum der Menschen ist klar. Sie wollen das verbliebene Grün in der Stadt erhalten und schätzen es überhaupt nicht, wenn Politiker ihr Wahlversprechen brechen. Wir werden alles tun, damit die Stimmen der Menschen bei den Verantwortlichen der  Stadt Gehör finden.“

Im Kommunalwahlkampf 2004 hatten Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und der Friesenheimer Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU) versprochen, den Grüngürtel nicht zu bebauen. Trotz dieses Wahlversprechens waren im vergangenen Sommer Pläne der Stadt zur Bebauung des Grüngürtels bekannt geworden. Daraufhin hatte sich die Bürgerinitiative gegründet, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden ist und in einen Verbund des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen wurde.
Der Grüngürtel zwischen der Stern- und der Industriestraße ist ein beliebter Treffpunkt für Kinder. Im neuen Kinderstadtplan Ludwigshafen, an dem fast 700 Kinder von 24 Grundschulen mitgewirkt haben, wird der Trassenwald als Tipp von Kindern zum Spielen und Klettern ausgewiesen. Die Bürgerinitiative informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/9263242

 

19. Mai 2008
Kinder empfehlen den Trassenwald zum Spielen

Kinder haben den Trassenwald in Ludwigshafen-Friesenheim, für dessen Erhalt die Bürgerinitiative Rettet den Trassenwald kämpft, als Treffpunkt zum Spielen und Klettern empfohlen. In dem neuen Kinderstadtplan Ludwigshafen, an dem fast 700 Kinder von 24 Grundschulen mitgewirkt haben, ist der Grüngürtel zwischen der Stern- und der Industriestraße als Tipp von Kindern zum Spielen und Klettern ausgewiesen.

„Die Friesenheimer Kinder haben Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl bei seinem Besuch in der Grundschule nachdrücklich erklärt, dass sie sich gerne im Trassenwald treffen. Wir freuen uns, dass dies nun auch im Kinderstadtplan dokumentiert ist“, erklärte Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative. Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse schreibt an die Ludwigshafener Kinder und Eltern in einem Grußwort, der Kinderstadtplan enthalte alles, was für Kinder interessant und wichtig ist.

„Wichtig für die Kinder ist es, dass die beiden CDU-Politiker Saxl und Lohse nun auch ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einhalten und den Trassenwald nicht bebauen“, erklärte Sanner. Im vergangenen Sommer waren trotz des Wahlversprechens Pläne der Stadt zur Bebauung des Grüngürtels bekannt geworden. Daraufhin hatte sich die Bürgerinitiative gegründet, die inzwischen ein gemeinnütziger Verein geworden ist und in einen Verbund des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen wurde.
Die Bürgerinitiative hat bereits mehr als 1500 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt und bietet ihre aktive Unterstützung bei der Pflege der Grünfläche an. Bei mehreren Aktionen zum Müllsammeln wurden die Mitglieder unaufgefordert von Kindern und Jugendlichen unterstützt, die sonst dort spielen. Die Bürgerinitiative informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/9263242

 

Kinderstadtplan


Der Trassenwald ist auf dem neuen Kinderstadtplan ausgewiesen; u. a. wird er als Treffpunkt für Kinder bezeichnet. Der Plan zeigt alle interessanten Punkte für Kinder in der Stadt und wurde in Zusammenarbeit mit Kindern erstellt. Den Plan erhält man kostenlos bei der Stadtverwaltung.

 

Rechtzeitig zum Tag des Baumes (25.04.2008) :

„Rettet den Trassenwald“ ist ein gemeinnütziger Verein

Die Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald“, die für den Erhalt des gleichnamigen Grüngürtels in Ludwigshafen-Friesenheim kämpft, ist ein gemeinnütziger Verein geworden. Das Finanzamt Ludwigshafen bescheinigte dem neu gegründeten Verein, dass er gemeinnützigen Zwecken dient. Die Schwerpunkte liegen auf der Förderung der Landschaftspflege sowie des Natur- und Tierschutzes.

„In dem Grüngürtel zwischen Stern- und Industriestraße stehen weit mehr als hundert Bäume - eine grüne Oase inmitten der Stadt. Sie verbessern die Lebensqualität von Alt- und Neubürgern und sollen auf keinen Fall einem Neubaugebiet weichen“, erklärt Thomas Sanner, 1. Vorsitzender des Vereins „Rettet den Trassenwald“. „Alle Ludwigshafener Politiker sind aufgerufen, am Tag des Baumes nicht nur schöne Reden über das Grün in der Stadt zu halten, sondern dieses Grün auch zu erhalten.“

Der Verein ist laut seiner Satzung selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Seine Arbeit finanziert er durch Spenden, die nun steuerlich absetzbar sind. Mitglieder des Vereins sind die Gründer der Bürgerinitiative. „Neue Mitglieder sind herzlich willkommen“, erklärt Jürgen Richter, 2. Vorsitzender des Vereins.

Vor wenigen Wochen erst wurde „Rettet den Trassenwald“ in einen Verbund des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen. Die Initiative „Wir tun was“, die in der Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt der Staatskanzlei in Mainz angesiedelt, unterstützt Rheinland-Pfälzer bei der Gestaltung eines lebendigen Gemeinwesens.

„Rettet den Trassenwald“ appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Grüngürtel nicht zu bebauen. Die Mitglieder bieten ihre aktive Unterstützung bei der Pflege der Grünfläche an und haben bereits mehrfach Aktionen zum Müllsammeln gestartet. Der Verein informiert im Internet unter www.trassenwald.de über seine Arbeit.

Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/9263242

 

Säckeweise Müll bei Aktion sauberer Trassenwald gesammelt

Weihnachtsbäume aus dem vergangenen Jahr, ein Satz Autoreifen, Plastikstühle und viele, viele Kleinteile – das ist die Ausbeute der Säuberungsaktion, zu der die Bürgerinitiative „Rettet den Trassenwald“ am Samstag in den Friesenheimer Grüngürtel zwischen Stern- und Industriestraße geladen hatte. Im Rahmen der Aktion Saubere Stadt des Marketing-Vereins Ludwigshafen e.V. durchkämmten Friesenheimer den Trassenwald auf der Suche nach Müll.

„Mehrere Gruppen Kinder und Jugendliche, die sich sonst hier im Trassenwald mit ihren Freunden treffen, haben uns unaufgefordert beim Sammeln geholfen“, erklärte Thomas Sanner, Sprecher der Bürgerinitiative. „Schon das allein macht die Aktion sauberer Trassenwald für uns zum Erfolg.“

Die Bürgerinitiative kämpft für den Erhalt des Trassenwaldes, den die Stadt zu Bauland machen möchte. Sie hat bereits mehr als 1500 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt und appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen.

Die Bürgerinitiative informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

Junge und weniger junge Friesenheimer haben am Samstag
gemeinsam den Trassenwald aufgeräumt.

Ansprechpartner: Thomas Sanner, Tel.: 0174/9263242

 

„Rettet den Trassenwald“ in rheinland-pfälzische Ehrenamtsinitiative aufgenommen

 Die Bürgerinitiative (BI) „Rettet den Trassenwald“ ist in einen Verbund des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung von Ehrenamt und Bürgerengagement aufgenommen worden. Seit Februar ist die BI Mitglied der Initiative „Wir tun was“, die in der Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt der Staatskanzlei in Mainz angesiedelt ist.

Die Leitstelle der Landesregierung existiert seit November 2006. Ihre Aufgabe ist es, die aktive Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz bei der Gestaltung eines lebendigen Gemeinwesens zu unterstützen und weiter zu verbessern. Dazu betreibt sie unter anderem eine Website, die engagierten Rheinland-Pfälzern eine Plattform bieten soll.

„Die Aufnahme in die Initiative bestärkt uns in unserer Arbeit“, erklärt der Sprecher von „Rettet den Trassenwald“, Thomas Sanner. „Wir hoffen, dass mit unserem Einsatz der Trassenwald in Friesenheim gerettet werden kann.“

Die BI appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen. Nachdem im Sommer Pläne der Stadtspitze zur Bebauung des Trassenwaldes bekannt geworden waren, hatte sich die Bürgerinitiative Ende September 2007 gegründet. Sie ist parteipolitisch unabhängig.

Die BI informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

Die Initiative der Landesregierung findet sich unter www.wir-tun-was.de.

Ansprechpartner für die Presse: Thomas Sanner, Tel.: 0174/9263242

 

 

Pressemeldungen zu diesem Thema ........ hier klicken

Schreiben der FWG an das Ministerium ....hier klicken

 

26. November 2007

Ludwigshafener für die Rettung des Trassenwaldes

Der Erhalt des Trassenwaldes in Ludwigshafen-Friesenheim ist den Menschen in der Region ein wichtiges Anliegen. Binnen weniger Stunden trugen sich am Samstag auf dem Wochenmarkt in Friesenheim 295 Personen in die Unterschriftenliste der Bürgerinitiative (BI) Rettet den Trassenwald ein. Sie sprachen sich damit gegen die von der Stadt geplante Bebauung des Grüngürtels zwischen Sternstraße und Industriestraße aus. Bei der ersten Aktion im Oktober hatte die BI 235 Unterschriften auf dem Wochenmarkt gesammelt. Die Gesamtzahl der Unterschriften zur Rettung des Trassenwaldes beläuft sich inzwischen auf rund 1500.

„Grünflächen in Innenstädten tragen in besonderem Maße zur Wohn- und Lebensqualität bei“, erklärte BI-Sprecher Thomas Sanner. Grünflächen zu erhalten sei entscheidend für die Attraktivität von Ludwigshafen. Christina Richter, ebenfalls Sprecherin der BI, sagte: „Ludwigshafen braucht keine neuen Baugebiete. Schon jetzt stehen rund um den Trassenwald viele Häuser und Wohnungen leer.“

Die BI appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen. Nachdem im Sommer Pläne der Stadtspitze zur Bebauung des Trassenwaldes bekannt geworden waren, hatte sich die Bürgerinitiative Ende September 2007 gegründet. Die BI informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

 

Neues Video von der Onlinezeitung lu-aktiv

 

Bilder vom Protest der Anwohner in der Merziger und der Sulzbacher Straße.

 

29. Oktober 2007
Mehr als 1000 Unterschriften für die Rettung des Trassenwaldes

Die Bürgerinitiative (BI) Rettet den Trassenwald in Ludwigshafen-Friesenheim stößt auf große Zustimmung. Bereits mehr als tausend Menschen haben sich mit ihrer Unterschrift gegen die geplante Bebauung des Grüngürtels zwischen Sternstraße und Industriestraße ausgesprochen. 235 Unterschriften sammelte die BI alleine am vergangenen Samstag auf dem Wochenmarkt in Friesenheim.

„Die Unterstützung ist über alle Erwartungen groß“, erklärte BI-Sprecher Thomas Sanner am Montag. „Dies bestärkt uns in unseren Gesprächen mit der Ludwigshafener Stadtspitze. Wir hoffen, dass die Politiker den Willen der Bürger respektieren und den Grüngürtel erhalten.“ Die BI appelliert an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl (beide CDU), ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen.

Nachdem im Sommer Pläne der Stadtspitze zur Bebauung des Trassenwaldes bekannt geworden waren, hatte sich die Bürgerinitiative Ende September 2007 gegründet. Jürgen Richter, ebenfalls ein Sprecher der BI, kündigte an: „Jede Stimme zählt. Wir setzen die Unterschriftenaktion kontinuierlich fort.“ Die BI informiert im Internet unter www.trassenwald.de über ihre Arbeit.

Ansprechpartner: Thomas Sanner

 

Mitglieder der Bürgerinitiative beim Säubern des Trassenwaldes.
 

BI „Rettet den Trassenwald“ mit eigenem Internet-Auftritt
Ludwigshafen, 08. Oktober 2007

Die Bürgerinitiative (BI) zur Rettung des Trassenwaldes in Ludwigshafen-Friesenheim ist online gegangen. Seit Montag sind alle wichtigen Informationen zur Erhaltung des Grüngürtels zwischen der Sternstraße und der Industriestraße unter www.trassenwald.de zu finden.

Nachzulesen ist unter anderem das Versprechen von Ortsvorsteher Prof. Dr. Carlo Saxl (CDU) aus dem Kommunalwahlkampf 2004, dass das Gelände nicht bebaut werden soll. Inzwischen plant die CDU-geführte Stadtspitze genau dort den Bau von Häusern, was das Mikroklima des gesamten Stadtteils beeinträchtigen würde.

„Wir wollten eine Plattform schaffen, um alle interessierten Ludwigshafener und Nicht-Ludwigs-hafener immer aktuell über den Stand der Dinge informieren zu können“, erklärte BI-Sprecher Thomas Sanner. Die Unterstützung der Bürgerinitiative durch die Friesenheimer sei enorm. Der Internet-Auftritt erlaube es nun, alle engagierten Bürger in die Arbeit einzubeziehen.

Ende September hatten sich Anwohner des Trassenwaldes zur Bürgerinitiative zusammenge-schlossen, um gegen die Baupläne zu kämpfen. Sie werden unterstützt von der SPD, der FWG und den Grünen.

 

 

 

Antwort des Ministeriums.....hier klicken

 

Brief der Landtagsabgeordneten Jutta Steinruck (SPD)
an die Bürgerinitiative

Brief von Frau Steinruck

 

Pressemitteilung am 24. September 2007
Bürgerinitiative für den Erhalt des Trassenwaldes gegründet

Zur Rettung des Trassenwaldes in Ludwigshafen-Friesenheim haben sich engagierte Anwohner in einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen. Sie setzen sich dafür ein, dass der Grüngürtel zwischen Sternstraße und Industriestraße erhalten bleibt und nicht – wie von der Stadt geplant – Einfamilienhäusern weichen muss. Zu Sprechern der Bürgerinitiative namens „Rettet den Trassenwald“ wurden Thomas Sanner sowie Christina und Jürgen Richter gewählt.

„Die Bebauung würde ein Biotop mit Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere zerstören, das in einer Innenstadt seinesgleichen sucht“, erklärte Thomas Sanner am Montag. Es sei nicht einzusehen, warum die Stadt eine ihrer wenigen schönen Ecken zerstören wolle, nur um durch den Verkauf von Bauland einmalig Einnahmen zu erzielen.

Christina Richter appellierte an Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse und Ortsvorsteher Professor Dr. Carlo Saxl, ihr Versprechen aus dem Kommunalwahlkampf 2004 einzuhalten und den Trassenwald nicht zu bebauen. „Alles andere wäre ein Vertrauensbruch“, sagte Richter.

Die Anwohner, die bereits mehr als 100 Unterschriften für ihr Anliegen gesammelt haben, werden unterstützt von der SPD, der FWG und den Grünen. Die Bürgerinitiative hofft, dass ihre Argumente nun auch bei der CDU und der Stadtspitze Gehör finden.